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Müllentsorgung ist systemrelevant

Iserlohn. Jeder Arbeitgeber schützt seine Angestellten vor der Corona-Pandemie nach den vorhandenen Möglichkeiten. Doch was passiert mit dem Müll? „Der wird weiterhin wie gewohnt abgeholt“, sagt Heike Vangerow, Gesellschafterin der Lobbe Holding GmbH & Co KG. Das ist auch erforderlich, denn die Entsorgung von Müll ist systemrelevant. Stoppt die Müllabfuhr, könnte eine Ausbreitung von Seuchen vermutlich gar nicht mehr verhindert werden. Allerdings hat Lobbe in Absprache mit den beauftragenden Kommunen, Gemeinden und Kreisen die Bringhöfe vorläufig geschlossen. „Einzelne Anlieferungen sind nach telefonischer Absprache in Ausnahmefällen möglich. Dabei gibt es grundsätzlich nur noch die Möglichkeit der elektronischen Zahlung“, so Heike Vangerow weiter. Die Abfuhr der Abfälle wird wie gewohnt vorgenommen, hier ist kein Kontakt zu anderen Personen erforderlich. Die Müllwerker sind durch ihre Persönliche Schutzausrüstung (Warnkleidung, Sicherheitsschuhe, Handschuhe) ausreichend geschützt. Allerdings sollten Haushalte, in denen infizierte Personen oder Personen mit häuslicher Quarantäne beachten, dass sie die Abfälle in gut und sicher verknotete Abfalltüten in die Behälter geben und die Behälter nicht überfüllen, so dass die Deckel geschlossen bleiben. Das verhindert, dass die Lobbe-Mitarbeiter und auch weitere Personen nicht mit den Abfällen in Berührung kommen. So kann die weitere Verbreitung des Virus auf diesem Wege möglichst vermieden werden. „Auch die Abfuhr der Leichtverpackungen aus der Sammlung von gelbem Sack oder gelber Tonne läuft erst einmal wie geplant nach dem gewohnten Schema weiter“, betont die Gesellschafterin. Gewerbeabfälle fallen aufgrund der wirtschaftlichen Lage in geringerem Umfang an. „Hier überbrücken wir zunächst das geringere Auftragsvolumen durch den Abbau von Überstunden und Resturlaub“, so Heike Vangerow.

Homeoffice und Videokonferenz

Bei den Verwaltungstätigkeiten hat sich Lobbe entsprechend organisiert. Eine Maßnahme ist das Isolieren der Beschäftigten mittels Homeoffice. „Auch wir schicken unsere Verwaltungsangestellten soweit möglich ins Homeoffice. So arbeiten die Abteilungen häufig Teamweise in einem zweiwöchigen, rollierenden Wechsel“, erläutert Heike Vangerow. Dabei haben Eltern von Kindern selbstverständlich Vorrang. Die Beschäftigen, deren Anwesenheit am Arbeitsplatz erforderlich ist, erhalten Einzelbüros. Desinfektionsmittel werden in jedem Gebäude ausreichend und zahlreich zur Verfügung gestellt. Die Geschäftsführung ist räumlich auf unterschiedliche Standorte aufgeteilt und stimmt sich mittels Videokonferenzen ab.

Abfallentsorgung ist systemrelevant

Verschiedene Gesetze regeln die Versorgung mit Energie, die Versorgung mit Wasser, die Entsorgung von Abwasser und Müll, die Verwertung von Reststoffen, die Erbringung öffentlicher Verkehrsleistungen, die Erbringung von Gesundheitsleistungen, die Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wohnraum, von öffentlich genutzten Flächen und Immobilien sowie die Bereitstellung von grundlegenden Leistungen der Kommunikation.

Lobbe Abfallsammlung läuft nach Plan

Iserlohn, 19.3.2020. Die Corona-Krise stellt auch die Entsorgungsbranche vor große Herausforderungen. Die Müllabfuhr führt Lobbe auch in Zeiten der Corona-Krise wie gewohnt durch.

Die Beschäftigten tragen – wie auch unter gewöhnlichen Umständen – ihre Persönliche Schutzausrüstung entsprechend der Vorschriften der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. „Die bestehenden Hygienevorschriften dienen dem Schutz unserer Mitarbeiter und sind in der derzeitigen Corona-Krise besonders wichtig“, betont Heike Vangerow, Gesellschafterin der Lobbe Holding GmbH & Co KG. Die Entsorgung von Sperrmüll wird weiterhin aufrecht erhalten, wie bisher auch. Das Schadstoffmobil im Märkischen Kreis und im Hochsauerlandkreis fährt derzeit nicht, ebenso können Elektrokleingeräte zur Zeit nicht entsorgt werden.

Aufgrund des erhöhten Gesundheitsrisikos für Angestellte und Kunden sind folgende Bringhöfe vorübergehend geschlossen: Attendorn, Arnsberg, Warstein, Iserlohn, Balve, Hemer, Menden, Werdohl.
Bei Änderungen der Abholungstermine und der Öffnungszeiten für die Bringhöfe finden Sie hier aktuelle Informationen.

Aus aktuellem Anlass wurde die IFAT verschoben auf den 07. – 11.09.2020

Sie finden Lobbe auf dem Zentek-Kooperationsstand in der Halle A6, Stand 351

Weitere Informationen zur IFAT 2020 finden Sie hier.

Stratmann ist ab Jahresbeginn Teil der Lobbe-Gruppe

Iserlohn. Zum 1. Januar 2020 übernimmt Lobbe die Unternehmen der Stratmann-Gruppe. Seit vielen Jahrzehnten verbindet die Inhaberfamilien Stratmann und Edelhoff über alle Generationen hinweg eine persönliche Freundschaft, die bis in die Anfänge der Entsorgungswirtschaft zurückgeht. Von diesem Jahr an werden sich Lobbe und Stratmann gemeinsam den gewachsenen Anforderungen des Entsorgungsmarktes stellen. Dabei bleibt Stratmann zunächst in der neuen Struktur eine selbständige Einheit. Auch die Ausrichtung als durch eine starke Unternehmerfamilie geprägte Unternehmensgruppe bleibt in gewohntem Umfang erhalten.

Gleichzeitig entsteht die drittgrößte, unabhängige mittelständische Entsorgungsgruppe mit rund 2500 Beschäftigten an mehr als 50 Standorten in Deutschland. Innerhalb der Unternehmensgruppe werden Synergien gebündelt. Insgesamt steigt die Wettbewerbsfähigkeit, da bestehende Märkte ausgebaut und neue Märkte erschlossen werden. Für den Unternehmenserfolg und für weiteres Wachstum sind die individuellen Fähigkeiten der Mitarbeiter ein entscheidender Baustein. Die bisherigen Standorte sollen in ihrer jetzigen Struktur erhalten bleiben.

Als Partner von Städten und Kreisen sind Stratmann und Lobbe zukünftig gemeinsam in der kommunalen Entsorgung für rund 1,8 Millionen Bürger im Hochsauerland, Ostwestfalen, Nordhessen und Südwestfalen verantwortlich. Mit den unternehmenseigenen Anlagen für die Aufbereitung von Wertstoffen tragen Stratmann und Lobbe schon heute erheblich zur nachhaltigen Nutzung von Rohstoffen bei. Gleichzeitig verantwortet die Lobbe-Unternehmensgruppe die Entsorgungssicherheit für über tausend Gewerbekunden. Dienstleistungen wie Ölwehr, Kanalreinigung und –sanierung, sowie Industriereinigung runden das Angebot für private und öffentliche Kunden ab.

Auch in Zukunft werden Innovation und Investition untrennbar miteinander verbunden sein. Dabei hilft ein klarer Blick auf politische Rahmenbedingungen, auf Kundenanforderungen sowie auf globale Themen wie die Digitalisierung. Diesen Weg gehen Stratmann und Lobbe nun gemeinsam.

Über Lobbe

Lobbe ist ein mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen im Bereich technische Dienstleistungen mit Sitz in Iserlohn. Das erfolgreiche Unternehmen umfasst die Bereiche Industrieservice und Abfallentsorgung. Bundesweit zählt Lobbe 1.950 Beschäftigte an 44 Standorten und hat derzeit 100 Auszubildende. Lobbe erwirtschaftet jährlich 320 Millionen Euro (Stand 2018).

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Lobbe Entsorgung West GmbH & Co KG
Lobbe Industrieservice GmbH & Co KG
Sabine Günther
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Fax: +49 23 71 – 504 – 353
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46 junge Menschen starten jetzt ihre Ausbildung in sieben Berufen

Iserlohn. „Ein zukunftsfähiges Unternehmen braucht frische Ideen und eine junge Generation“, sagt Gesellschafterin Heike Vangerow. Lobbe ist stolz, insgesamt 46 Auszubildende in diesem Jahr begrüßen zu dürfen – besonders angesichts des deutschlandweiten Fachkräfte-Mangels eine Auszeichnung für das Familienunternehmen. Nicht nur die attraktive Branche im Bereich Umweltdienstleistungen war für die Auszubildenden ein Grund, sich für Lobbe zu entscheiden. Auch die Verlässlichkeit und Zukunftsfähigkeit des Berufes an sich und des Arbeitgebers sind die hauptsächlichen Entscheidungskriterien für die Berufswahl. Hier punktet Lobbe, denn grundsätzlich wird für den eigenen Bedarf ausgebildet. Daher wurde Lobbe als Ausbildungsbetrieb und als Arbeitgeber vom Magazin Focus in den vergangenen Jahren mehrfach ausgezeichnet.

Die jungen Leute sind hoch motiviert; sie erhielten eine Einführung von verschiedenen Abteilungsleitern und nahmen an mehreren Workshops teil. Viele hatten sich sichtlich fundierte Gedanken gemacht, wie der Umstieg von der Schulbank ins Berufsleben aussieht, was verantwortliches Handeln und Teamarbeit bedeuten. Das abschließende, gemeinsame Mittagessen mit der Gesellschafterfamilie Edelhoff und den Lobbe-Führungskräften war für alle ein gelungenes Highlight, bevor es in die einzelnen Abteilungen ging.

Die diesjährigen Azubis absolvieren eine Ausbildung in sieben verschiedenen Berufen: Berufskraftfahrer (14), Fachinformatiker Systemintegration (3), Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice (14), Industriekauffrau/-mann (8), Industriemechaniker (3), Kfz-Mechatroniker (2), Kauffrau/-mann für Büromanagement (2).

Über Lobbe

Lobbe ist ein mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen im Bereich technische Dienstleistungen mit Sitz in Iserlohn. Das erfolgreiche Unternehmen umfasst die Bereiche Industrieservice und Abfallentsorgung. Bundesweit zählt Lobbe 1.950 Beschäftigte an 44 Standorten und hat derzeit 100 Auszubildende. Lobbe erwirtschaftet jährlich 320 Millionen Euro (Stand 2018).

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Lobbe setzt gemeinsam mit ST-Cleaning bei der Dow Böhlen Tankroboter zur Reinigung ein

Böhlen. Erstmals hat Lobbe in Kooperation mit ST-Cleaning einen Roboter zur Tankreinigung im Werk Böhlen der Dow Olefinverbund GmbH in der Raffinerie DOW Standort Böhlen eingesetzt. Wie eine unbemannte Raumfahrt startet an einem nebligen Novembermorgen die Reinigung eines 40.000 Kubikmeter-Tanks mittels Roboter. Es ist nicht der erste Tank, den Lobbe in Kooperation mit ST-Cleaning per Roboter reinigt. „Die Pilotprojekte sind abgeschlossen und der Ablauf ist jetzt optimiert“, sagt Bastian Spitzner, der bei der Anlieferung des Roboters vor Ort ist. „Die Aufbauarbeiten nehmen mehr Zeit in Anspruch, als bei der manuellen Reinigung, aber insgesamt ist eine unbemannte Tankreinigung schneller: Der Roboter wird nicht müde und kann 24 Stunden durcharbeiten, 7 Tage in der Woche“. Bei einer manuellen Reinigung, die außenluftunabhängig und mit Chemieschutz-Anzügen durchgeführt wird, müssen sich die Facharbeiter jede Stunde abwechseln. Ein Mehrschichtbetrieb würde da die personellen Kapazitäten stark strapazieren.

Rückstandsfrei vor Renovierung

Der Naphtha-Tank auf dem Böhlener Gelände der Dow, ein Behälter mit 52 Metern im Durchmesser, wurde 1996 errichtet und 2002 zuletzt gereinigt. Naphtha ist eine leicht flüchtige Rohbenzin-Substanz. Feststoffe aus vorangehenden Verarbeitungsschritten und aus der Lagerung selbst sammelt sich dort, derzeit dürften dies um die 1.000 Tonnen sein. Da der Tank komplett renoviert werden soll – das Dach wird später ausgetauscht, die Böden erneuert – muss er geleert und von Rückständen befreit werden. Dazu wurde zunächst die gasförmige Atmosphäre im Tank abgesaugt, durch Frischluft ersetzt und die noch vorhandenen Reste abgefackelt. Erst, wenn die Konzentration von Schadstoffen ein Mindestmaß gemäß den Vorschriften erreicht hat, kann das Mannloch geöffnet werden, um von dort aus eine Schleuse in den äußeren Bereich zu errichten. Durch diese Schleuse soll der Roboter in den Tank einfahren

Klein, unbemannt und per Joystick zu steuern

Seit einigen Monaten kooperiert Lobbe Industrieservice mit dem Unternehmen ST-Cleaning, um weitere Arbeitsprozesse so stark wie möglich zu automatisieren. Mehr Automatisierung bedeutet zugleich eine höhere Arbeitssicherheit, da Facharbeiter nicht mehr direkt im gefährdenden Bereich tätig sind. Bei der Dow in Böhlen werden nach und nach die Komponenten aufgebaut. Neben dem eigentlichen Roboter wird ein Container für die Steuerung eingerichtet, Gaswäscher, Saugfahrzeuge und Hydraulikantriebe installiert. Die Absaug-Schläuche müssen mit dem Roboter verbunden werden, ebenso eine Wasserzuleitung, damit der fest gewordene Schlamm im Inneren aufgespritzt und absaugfähig gemacht werden kann. Auch die drei LED-beleuchteten Kameras werden vorab installiert. Der Roboter selbst ist so klein, dass er durch ein mindestens 60 Zentimeter im Durchmesser großes Mannloch in den Tank eingefahren werden kann. Allerdings erst dann, wenn eine Fläche von rund zwei mal zwei Metern am Eingang gesäubert und von Resten befreit wurde. Der Roboter wiegt ca. 500 Kilogramm und die Ketten des Antriebs sind magnetisch. So hält sich der Roboter am metallischen Tankboden fest, vorausgesetzt, an der Einstiegsstelle ist der Boden bereits gereinigt. Ist der Roboter im Inneren des Tanks, fahren seine Kameras und die Hebelarme aus. Jetzt kann die Navigation im eigens dazu eingerichteten Container starten. Mittels Joystick können Fahrtrichtung und Geschwindigkeit eingestellt werden. Der Kontrolleur sieht auf dem Monitor ein Übersichtsbild sowie das vordere und hintere Ende des Roboters. Damit kann auch verhindert werden, dass sich in den Schläuchen Schlaufen bilden.

Nach 30 Schichten fertig

Nach rund 30 Arbeitsschichten ist die Arbeit des Roboters beendet. Wieder wird die Atmosphäre mit Frischluft ausgetauscht, die restlichen Gase abgefackelt und das Mannloch zur Schleuse geöffnet. Nach dem Ausfahren des Roboters wird dieser komplett demontiert und gereinigt – damit ist er bereit, für die nächste, unbemannte Tankfahrt. Die Feinreinigung nach dem Einsatz des Roboters wird manuell erfolgen, da Rinnen, Rohre, Anschlussstücke und Bauelemente, die hervorstehen, nicht vom Roboter erfasst werden können. FAZIT, Schlusssatz – „Mit verhältnismäßig geringem Personaleinsatz haben wir den entsprechenden Behälter in rund 30 Arbeitstagen gereinigt. Bei den Standard-Verfahren hätten diese Arbeiten erheblich länger gedauert“, so Spitzner. Und auch der Kunde ist zufrieden: Künftig wird Dow verstärkt auf automatisierte Verfahren zurückgreifen.

Neue Verwertungsmöglichkeiten für Kunststoffabfälle

Iserlohn. Die Lobbe Gruppe mit Sitz in Iserlohn übernimmt mit Wirkung zum 15.08.2018 die Mehrheit an der FVH Folienveredelung Hamburg GmbH & Co.KG mit Sitz in Schwerin. Übernehmender Gesellschafter  wird die Lobbe Entsorgung West GmbH & Co KG mit einem Anteil von 80 Prozent sein. Die FVH gilt als Spezialist für das Recycling von verschmutzten und vermischten Kunststofffolien sowie Mischkunststoffen – also allen Kunststoffen, die sonst nicht zugeordnet werden können – und stellt hochwertige Typgranulate aus Polyethylen niedriger Dichte für die kunststoffverarbeitende Industrie her. Mit innovativen Verfahren zur Wäsche, Trennung und Trocknung, die weltweit über die CVP Clean Value Plastics GmbH mit Sitz in Hamburg patentiert sind, erzeugt die FVH Rohstoffqualitäten, die weit über das bisher bekannte Maß hinausgehen und bietet somit Verwertungsmöglichkeiten für Kunststoffabfälle, deren Verwertung in der Vergangenheit nur schwer möglich war.

Die Lobbe Gruppe betreibt Sortieranlagen für Leichtverpackungen, die zu den modernsten und fort-schrittlichsten Anlagen im Bundesgebiet  gehören. Mit der Übernahme der FVH ergeben sich nun hervorragende Möglichkeiten, einen Sprung bei der in der Verwertung von gebrauchten Verpackungen zu machen. Die Sortiertiefe kann maßgeblich erhöht werden und dazu beitragen, dass die Menge an werkstofflich verwerteten Kunststoffen deutlich steigt. Die Qualität der Typgranulate, und zukünftig auch Compounds, eröffnet darüber hinaus die Möglichkeit, Primärkunststoffe in Anwendungen und Produkten zu ersetzen, in denen dies bislang nicht vorstellbar war.

„Die Lobbe Gruppe hat mit FVH den idealen Partner gefunden, da dieser über die innovativen Tech-nologien verfügt, aus Postconsumer Kunststoffabfällen hochwertige Granulate für vielfältige Anwen-dungen zu erzeugen und im Zusammenspiel mit unseren Sortieranlagen einen Innovationssprung zu erzeugen.“, so Michael Wieczorek, Geschäftsführer der Lobbe Entsorgung West GmbH & Co KG. Für Michael Hofmann, Geschäftsführer der FVH, bedeutet der Einstieg von Lobbe neben der nachhal-tigen Rohstoffversorgung mit gleichbleibenden Sortierqualitäten auch die Möglichkeit, den Wachs-tumskurs der FVH mit der Herstellung von Compounds fortzusetzen und damit weitere Rohstoffres-sourcen zu erschließen.Die Lobbe Gruppe hat sich mit dieser Übernahme eine Exklusivlizenz der CVP für die patentierten Verfahren in Deutschland gesichert und plant den sukzessiven Ausbau der Kapazitäten und die Aus-weitung auf weitere Stoffströme. Über die Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart.

Über Lobbe

Als mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen bietet Lobbe umfassende Umweltdienstleistungen aus einer Hand. Die Schwerpunkte im Leistungsportfolio liegen in den Bereichen Industrieservice, Abfallentsorgung, Wertstoffaufbereitung, Sanierung, Kanaldienstleistungen und Havariemanagement. Bundesweit zählt Lobbe 1.900 Beschäftigte an 42 Standorten. Lobbe erwirtschaftete im Jahr 2017 rund 300 Millionen Euro.

Über FVH

Die FVH hat im Jahr 2015 im Industriepark Schwerin eine Anlage zur Erzeugung von 18.000 t/a Typgranulaten errichtet. Zum Einsatz kommen die patentierten Verfahren HydroDyn® und AeroDyn® für die Wäsche, Trennung und Trocknung von stark verschmutzten Kunststoffen, insbesondere Folien. Die FVH beschäftigt aktuell 55 Mitarbeiter.

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Focus zeichnet Lobbe als ein Unternehmen mit den „besten Jobs mit Zukunft“ aus

Iserlohn, 10.7.2018 – Aus einer Gesamtheit von rund 10.000 Unternehmen in Deutschland ist Lobbe als Arbeitgeber ausgezeichnet worden. Das Magazin Focus führte die Studie „Deutschlands beste Jobs mit Zukunft“ durch, um Unternehmen mit einer hervorragenden Sicherheit und Stabilität des Arbeitsplatzes auszuzeichnen. „Wir freuen uns über diese Auszeichnung. Lobbe ist ein Unternehmen, das sich ständig weiter entwickelt, sich neue Bereiche erschließt, in moderne Technik und Verfahren investiert und damit ein attraktiver Arbeitgeber; auch, weil Lobbe kontinuierlich Aus- und Weiterbildungen anbietet“, sagt Heike Vangerow, Gesellschafterin Lobbe Holding GmbH & Co KG. Focus wertete Unternehmen mit mindestens 400 Mitarbeitern aus, das sind deutschlandweit rund 10.000 Unternehmen. Aus der repräsentativen Stichprobe von knapp 4.000 Unternehmen wurden insgesamt 751 ausgezeichnet. Die Kriterien waren die Entwicklung in den vergangenen fünf Jahren von Umsatz, Mitarbeiterzahl und Gewinn (EBIT) – drei entscheidende Merkmale, die die Sicherheit eines Arbeitsplatzes kennzeichnen. Aus der Branche Ver- und Entsorgung waren lediglich 10 Unternehmen dabei, die diese Kriterien erfüllt haben.

Über die Studie

Aus der Grundgesamtheit aller in Deutschland ansässigen Unternehmen wurden diejenigen selektiert, die über mindestens 400 Mitarbeiter verfügen. Damit konzentriert sich die Untersuchung auf die rund 10.000 mitarbeiterstärksten Unternehmen in Deutschland. Die repräsentative Stichprobe umfasste damit knapp 4.000 Unternehmen. Drei Bedingungen mussten im Betrachtungszeitraum 2012 bis 2016 zum Stichtag 28. Mai 2018 in allen Berichtsjahren kumulativ erfüllt sein: 1. Die Mitarbeiterzahl durfte über den Zeitraum von fünf Jahren (2012 – 2016) in keinem Vorjahresvergleich sinken. 2. Der jährliche Umsatz musste über den Zeitraum von fünf Jahren (2012 – 2016) für jedes Jahr größer als der dazugehörige gleitende Durchschnitt sein. 3. Der EBIT (earnings before interest and taxes) musste über den Zeitraum von fünf Jahren (2012 – 2016) immer positiv sein. Es wurden insgesamt 751 Unternehmen aus 105 unterschiedlichen Branchen mit der Auszeichnung „Deutschlands beste Jobs mit Zukunft“ ausgezeichnet. Die Auswertung der Ergebnisse wurde wissenschaftlich durch Prof. Dr. Werner Sarges begleitet. Prof. Dr. Werner Sarges ist durch seine Arbeit an der Universität der Bundeswehr Hamburg bekannt. Zudem ist er Institutsleiter und Beratender Psychologe am Institut für Management-Diagnostik, Barnitz (bei Hamburg). Er ist einer der führenden Wissenschaftler und Berater zu eignungsdiagnostischen Fragen im Managementbereich.

Über Lobbe

Lobbe leistet konsequenten Service in den Bereichen Sanierung, Industrieservice und Entsorgung. Umwelt- und Ressourcenschonung sind dabei Themen, die auch für Arbeitnehmer immer wichtiger werden. Lobbe ist im Bereich Umweltdienstleistungen ein innovatives, technikorientiertes Unternehmen, das sich durch Investitionen stetig weiter entwickelt. Die Bandbreite der Berufe ist daher entsprechend groß und abwechslungsreich. Als mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen bietet Lobbe umfassende Dienstleistungen aus einer Hand. Bundesweit zählt Lobbe 1.900 Beschäftigte an 42 Standorten. Lobbe erwirtschaftete im Jahr 2017 rund 300 Millionen Euro.

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Aktuelle Studie des Focus-Magazins kürt Lobbe mit Auszeichnung

Iserlohn, 5. April 2018 – Jedes Jahr beginnen über eine halbe Million Schulabgänger mit ihrer Berufsausbildung – und damit stehen die jungen Menschen oft vor der Qual der Wahl. Lobbe zählt zu den besten Ausbildungsbetrieben in Deutschland. Laut der Studie „Deutschlands beste Ausbildungsbetriebe“ von DEUTSCHLAND TEST und dem Wirtschaftsmagazin FOCUS-MONEY erreichte Lobbe Entsorgung West GmbH & Co KG im Bereich „technische Dienstleistungen“ einen Score von 89,1 Punkten. Die Berechnung des Gesamtergebnisses erfolgte branchenspezifisch auf einer Skala von 0 bis 100 Zählern. Die jeweiligen Branchensieger bekamen den maximalen Score von 100 Punkten. „Wir freuen uns über diese Auszeichnung. Lobbe ist ein Unternehmen, dass sich ständig weiter entwickelt, sich neue Bereiche erschließt, in moderne Technik und Verfahren investiert und damit ein attraktiver Arbeitgeber; auch, weil Lobbe kontinuierlich Aus- und Weiterbildungen anbietet. In den meisten Fällen werden die Absolventen nach einer Ausbildung übernommen“, sagt Heike Vangerow, Gesellschafterin Lobbe Holding GmbH & Co KG. Lobbe rekrutiert zudem in aller Regel Führungskräfte aus den eigenen Reihen – so bieten sich den Nachwuchskräften auch entsprechende Aufstiegsmöglichkeiten.

In welchen Unternehmen die Fachkräfte von morgen besonders gut ausgebildet werden

Für die Studie der Kommunikationsberatung Faktenkontor im Auftrag von Focus und Focus Money wurden die Ausbildungsbeauftragten der 20.000 mitarbeiterstärksten Betriebe aus 93 Branchen befragt. 745 Unternehmen erhielten die Auszeichnung als “Deutschlands beste Ausbildungsbetriebe 2018”. Dabei wurde an den jeweiligen Ausbildungsbeauftragten ein Fragebogen mit verschiedenen Themenfeldern geschickt. Zur Beurteilung der Ausbildungsqualität wurden Fragen in fünf Teilaspekten gestellt: strukturelle Daten, Ausbildungserfolg, Ausbildungsvergütung, Ausbildungsquote sowie zusätzliche Angebote für Auszubildende. Unternehmen mit einem Score von mindestens 70 – das sind insgesamt 745 – erhalten die Auszeichnung „Deutschlands beste Ausbildungsbetriebe“.

Qual der Wahl für Schulabgänger

Der demografische Wandel ist angekommen – auch im Beruf. Arbeitgeber spüren die Effekte der alternden Gesellschaft zuerst bei der Besetzung ihrer Ausbildungsplätze. Die geburtenstarken Jahrgänge haben längst die Schulen verlassen – und die Prognosen zeigen deutlich, dass immer weniger junge Menschen als künftige Auszubildende verfügbar sind. Auf der anderen Seite stehen die Schüler. Sie sehen, was die Berufsausbildung angeht, oft „den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr“. Das ist freilich auch kein Wunder: In Deutschland gibt es mittlerweile mehrere hundert Ausbildungsberufe in über 400 000 Betrieben. Hinzu kommen die verschiedenen Wege der Ausbildung. Je nach Qualität des Schulabschlusses gibt es neben der klassischen Lehre weitere Optionen. Immer mehr im Kommen sind beispielsweise duale Studiengänge, in denen betriebliche Praxis und fachtheoretisches Lernen kombiniert werden.

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Dr. Reinhard Eisermann, Christoph Aßmann, Gustav Edelhoff, Heike Vangerow, Prof. Dr.-Ing. Norbert Jardin, Norbert Frece, Dr.-Ing. Peter Evers (Quelle: „Ruhrverband“)

Iserlohn. Die Zentrale Entsorgungsanlage Iserlohn (ZEA) wird ab April 2018 von der Firma Lobbe Entsorgung West GmbH & Co KG übernommen und betrieben. Darauf einigten sich am Donnerstag, 15. März 2018, der Vorstand des Ruhrverbands und die Geschäftsführung der Firma Lobbe. Durch den Weiterbetrieb der Entsorgungsanlage für flüssige Abfälle werden acht Arbeitsplätze in Iserlohn langfristig gesichert. „Wir decken damit nahezu die gesamte Palette gefährlicher Abfälle ab und können somit zukünftig ein größeres Kundenpotenzial ansprechen“, sagt Lobbe-Geschäftsführer Christoph Aßmann.

Neben dem Kaufvertrag wurde ein Dienstleistungsvertrag zur Ableitung und Behandlung der Sickerwässer der Deponie Iserlohn-Griesenbrauck abgeschlossen. Eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung zwischen den Vertragsparteien und der Stadt Iserlohn regelt darüber hinaus die Einleitung der Abwässer der ZEA in das Kanalnetz der Stadt Iserlohn und deren anschließende Behandlung in der Kläranlage Iserlohn-Baarbachtal des Ruhrverbands. „In der Vereinbarung haben wir zusätzlich zur öffentlich-rechtlichen Betriebsgenehmigung der Anlage weitere Einleitungsgrenzwerte für die ZEA definiert. Damit beugen wir einer Überlastung der Kläranlage Iserlohn-Baarbachtal vor und sorgen so für einen nachhaltigen Schutz des Baarbaches,“ sagt Norbert Frece, Vorstandsvorsitzender des Ruhrverbands.

Die 1964 erstmals in Betrieb genommene und in den Folgejahren mehrfach modernisierte Anlage hatte von Anfang an das Ziel, den regional ansässigen Unternehmen eine Möglichkeit zur Entsorgung ihrer flüssigen Abfälle anzubieten. Auf diese Weise wurden Ruhr und Lenne vor der Einleitung unzureichend gereinigter Industrieabwässer geschützt. Mit der Firma Lobbe wurde ein Käufer gefunden, der auf dem hart umkämpften Entsorgungsmarkt seit vielen Jahrzehnten erfolgreich tätig ist. Die Vertragspartner freuen sich auf eine partnerschaftliche und hoffentlich erfolgreiche Zusammenarbeit am Standort Iserlohn.

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Als mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen bietet Lobbe umfassende Umweltdienstleistungen aus einer Hand. Die Schwerpunkte im Leistungsportfolio liegen in den Bereichen Industrieservice, Abfallentsorgung, Wertstoffaufbereitung, Sanierung, Kanaldienstleistungen und Havariemanagement. Bundesweit zählt Lobbe 1.900 Beschäftigte an 42 Standorten. Lobbe erwirtschaftete im Jahr 2017 rund 300 Millionen Euro.

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