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Präsentation von Start-ups auf der Weltleitmesse für Umwelt- und Recyclingtechnologie in München.

Auf junge Unternehmer, ihre innovativen Technologien und Geschäftsmodelle treffen die knapp 150.000 Besucher in Halle B4 auf einer eigens dafür eingerichteten Start-up Area. Der BDE Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft und die UVENTURES, ein Unternehmen der LOBBE Gruppe, veranstalten für die Vergabe der letzten freien Standfläche einen Start-up Pitch.

Bewerbungen werden bis zum 15.03.2022 auf www.circular-startups.com entgegengenommen.

Als etablierte Weltleitmesse für Umwelt- und Recyclingtechnologie ist die IFAT eine Plattform für die Präsentation von Innovationen, Tradition und perspektivenreichen Austausch in Sachen Zukunft. In der Zeit vom 30. Mai bis zum 3. Juni 2022 schlagen über 3.300 Aussteller aus 58 Ländern und Regionen auf dem Gelände der Messe München ihre Zelte auf.

Großreinemachen an den Wärmetauschern der DOW-Raffinerie

Tarragona. Voneinander lernen und das Portfolio beider Unternehmen erweitern – das ist die Entwicklung der letzten Monate der Unternehmen Lagupres und Lobbe Industrieservice. Im katalanischen Petrochemiekomplex von DOW stehen jetzt gemischte Teams beider Unternehmen bereit, um insgesamt 38 Wärmetauscher mittels robotergestützter Technik zu reinigen. Der amerikanische Konzern DOW betreibt in Tarragona eines der größten europäischen Werke, um aus Rohöl verschiedene Produkte wie Polyethylen für Joghurtbecher, Kanister oder Rohre herzustellen. Bei der Rohöl-Verarbeitung kommen zahlreiche Wärmetauscher zum Einsatz, um Zwischenprodukte entweder zu erhitzen oder zu kühlen, um die optimale Reaktionstemperatur zu erzielen. Dabei fließt das Produkt durch Rohrbündel, die teils aus mehr als 2.000 Rohren von einem bis drei Zentimeter Durchmesser haben und bis zu 10 Meter lang sind. Außerhalb der Rohrbündel befindet sich das Kühlmittel.

Schwerpunkte der Reinigungsarbeiten von Lobbe/Lagupres sind diesmal die Wärmetauscher des Hydrocrackers und der Octananlage. Beim so genannten Hydrocracking werden die langkettigen Moleküle des Rohöls unter Wasserstoffzufuhr aufgebrochen in kleinere Moleküle, die dann weiterverarbeitet werden können. Die Herstellung von Octan ist essentiell für die Produktion von Benzin – so beispielsweise verfügen Super und Super Plus über unterschiedliche Octanzahlen für den störungsfreien Motorbetrieb eines PKW.

Bei dem diesjährigen Stillstand der DOW Raffinerie in Tarragona, der über viele Wochen verläuft, sind mehrere tausend Fremdfirmenmitarbeiter auf dem DOW-Gelände zusätzlich beschäftigt. Darunter auch die Teams von Lobbe und Lagupres mit dem Auftrag der automatisierten Wärmetauscher-Reinigung mittels Robotized Lance Frame (RLF). Dieses Verfahren ist ein Lobbe-Patent. Hier wird ein Rahmen (Frame) an den Spiegel des Wärmetauschers montiert, an dessen Achsen sich der Arbeitskopf bewegt. Dieser umfasst bis zu drei per Fernbedienung steuerbare Wasserhöchstdruck-Schläuche, die dann bis zu 3.000 Rohre automatisiert reinigen. Jeder HD-Schlauch verfügt über einen eigenen Vortrieb. Der wassergeschützte Rechner zeigt die Geometrie des Wärmetauschers und die jeweilige Position der einzelnen Rohrbündel an. Jede Position wird per Fernbedienung angesteuert. Der Facharbeiter befindet sich dabei außerhalb des Gefahrenbereiches. Mit der digitalen Erfassung der Reinigung ist das Verfahren jederzeit nachvollziehbar.

Das erste gemeinsame Projekt unter Einsatz des Life Support Systems hat Lobbe im Frühjahr mit Unterstützung von Lagupres erfolgreich gemeistert. Bundesweite Teams von Lobbe Industrieservice haben die Kollegen von Lagupres bei ihrem ersten Einsatz des RLF jetzt unterstützt. Mit diesem gebündelten Knowhow ist es gelungen, sämtliche Reinigungsarbeiten im vorgegebenen Zeitrahmen zur vollsten Zufriedenheit des Kunden durchzuführen. „Damit wachsen beide Unternehmen deutlich stärker zusammen und bieten ein erheblich breiteres Portfolio für die Dienstleistungen im Bereich Industrieservice“, fasst Tim Rahlenbeck, Geschäftsführer Lobbe Industrieservice, zusammen.

Iserlohn. Die Deutsche Gesellschaft für Verbraucherstudien mbH zeichnet Lobbe für Kundenzufriedenheit und Kundenservice aus. Die unabhängige Studie Deutscher B2B-Award 2022 hat Lobbe für herausragende Leistungen ausgezeichnet. Insgesamt wurden mehr als 100.000 Entscheider-Urteile zu 1.387 Unternehmen getroffen und die besten Anbieter ermittelt. Lobbe erzielte folgende Top-Platzierungen:

  • Herausragende Kundenzufriedenheit
  • Herausragender Kundenservice
  • 1. Platz Kundenzufriedenheit in der Branche Industrieservice-Dienstleister
  • TOP Kundenservice in der Branche Industrieservice-Dienstleister
  • TOP Preis/Leistung in der Branche Industrieservice-Dienstleister

Die Bewertung erfolgte über Unternehmen aus 101 Branchen, nur 20 Prozent der 1.387 Unternehmen werden dabei mit dem Gütesiegel „Herausragende Kundenzufriedenheit“ und „Herausragender Kundenservice“ ausgezeichnet. Lobbe hat im Bereich Industrieservice den ersten Platz in der Bewertung Kundenzufriedenheit erreicht.

Über Lobbe
Lobbe ist ein mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen im Bereich technische Dienstleistungen mit Sitz in Iserlohn. Das erfolgreiche Unternehmen umfasst die Bereiche Industrieservice und Abfallentsorgung. Bundesweit zählt Lobbe 2.500 Beschäftigte an 63 Standorten und hat derzeit 137 Auszubildende. Lobbe erwirtschaftet jährlich 420 Millionen Euro (Stand 2021).

Kontakt:
Lobbe Entsorgung West GmbH & Co KG/
Lobbe Industrieservice GmbH & Co KG
Sabine Günther
Public Relations
Bernhard-Hülsmann-Weg 2
D-58644 Iserlohn

Tel.: +49 173 – 72 99 – 214
Fax: +49 23 71 – 888 – 108
sabine.guenther@lobbe.de

Halbzeit bei der Bodensanierung am ehemaligen Gaskombinat

Spremberg. Es war das größte Energiekombinat der ehemaligen DDR. Bis in die 1990 Jahre befanden sich Brikettfabriken, Strom- und Dampferzeugung, Kokerei und Stadtgasproduktion auf dem Gelände Schwarze Pumpe. Bis zu 125.000 Tonnen Rohbraunkohle wurden pro Tag aus den umliegenden Tagebauen angeliefert, verarbeitet und rund 85 Prozent des gesamten Stadtgases der DDR hier produziert. Industriegeschichte und Hinterlassenschaften, die sich auch im Boden wiederspiegeln. Seit 2017 widmet sich die Arbeitsgemeinschaft Bauer Resources GmbH und Lobbe, im Auftrag der Lausitzer- und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH, der Bodensanierung. Lobbe betreibt auf dem Gelände eine Vakuumthermische Reinigungsanlage. Sie ist eine einzigartige und in dieser Dimension erste Anlage zur Bodensanierung von Lobbe: „Wir sind stolz darauf, dass die Konzeption der Anlage, wie wir sie entwickelt haben, außerordentlich gute Ergebnisse liefert“, sagt Corina Fiskal, Lobbe Industrieservice GmbH & Co KG.

Strukturwandel wird deutlich

Heute siedeln hier zahlreiche Industrieunternehmen, die den Strukturwandel in der Lausitz widerspiegeln. Die Bodensanierung, in Form der Quellstärkereduzierung mittels Bodenaustausch (QMBA), ist zur Hälfte abgeschlossen. In den belasteten Böden finden sich Phenole, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAKs) und leichtflüchtige aromatische Kohlenwasserstoffe (BTEX). Insgesamt ca. 280.000 Tonnen dieser Böden müssen aus einer Tiefe von bis zu 14 Metern entnommen und behandelt werden. Lobbe ist Errichter und Betreiber der Vakuumthermischen Anlage im Auftrag der Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH. Die LMBV vergab den Auftrag zur Sanierung der belasteten Böden im Mai 2017 an die Bietergemeinschaft Lobbe/Bauer. Lobbe konzipierte, basierend auf den Erfahrungen anderer Großprojekte und den Vorgaben der LMBV, eine deutschlandweit einzigartige Vakuumthermische Anlage. Das verfahrenstechnische Konzept erprobte Lobbe bereits an anderen Standorten.

Zweistufiges Erhitzen

163.000 Tonnen aus dem Voraushub und aus 75 Einzelspundwandkästen (ca. 10 x 11m), wurden bis jetzt per LKW aus den Aushubbereichen im Zwischenlager angeliefert. Dort erfolgt sukzessive per Radlader die Aufgabe der kontaminierten Böden über den Bestückungstrichter zur Behandlung in der Vakuumthermischen Reinigungsanlage (VTRA). Die VTRA verfügt über zwei Trockner mit leistungsfähigen Filtern und einer Vakuum-Anlage. „Unter einem Unterdruck von bis zu 20 Millibar absolut wird chargenweise der kontaminierte Boden auf 250 bis 280 Grad Celsius bis zum Siedepunkt des zu behandelnden Schadstoffpotentials erhitzt“, erläutert Corina Fiskal. Der in der ersten Trocknungsphase entstehende heiße Wasserdampf mit Schadstoffen wird abgekühlt und kann nach entsprechenden analytischen Kontrollen in die Abwasserbehandlungsanlage abgeleitet werden. Die in der zweiten Stufe verdampfenden Schadstoffe werden ebenfalls kondensiert, in Behältern gesammelt und abschließend als gefährlicher Abfall fachgerecht entsorgt.

Lobbe ist Betreiber dieser Anlage, jahrelang geschaffenes Know-How wurde für diese Technologie gebündelt. Im Herbst 2018 ging die VTRA in den Probebetrieb, seitdem läuft die Sanierung der verunreinigten Böden. Die Qualität der durch die VTRA behandelten Böden entspricht hohen Kriterien und der gereinigte Boden darf im Anschluss wieder in die Baugruben des Aushubs verfüllt werden. Durch den Einbau oberhalb des nachbergbaulichen Grundwasserstandes ist gewährleistet, dass dem Gewässerschutz in der Region Rechnung getragen wird. Das gesamte Projekt wird bis zum Ende des Jahres 2022 laufen.

Spezialtiefbau

Bevor der Boden aber behandelt werden kann, muss er aus 14 Metern Tiefe entnommen werden. Das ist nur mit Spezialtiefbau möglich. Die Firma Bauer hat rund 1,3 Kilometer Primärspundwände für die Baugrubensicherung bis in eine Tiefe von 20 Meter eingebracht. Im Schutz der Primärspundwand werden dann, von einer tieferliegenden Arbeitsebene aus, 147 Einzelspundwandkästen von ca.10 mal 11 Meter Grundfläche mittels 15 m langen Spundbohlen errichtet. Die Entnahme des hoch kontaminierten Bodens erfolgt mit einem speziellen Teleskopbagger, eingehüllt im feinen Sprühnebel. Dieser feine Wasserschleier wird von Nebelkanonen erzeugt und reduziert die Emissionen bei den Aushub-/Verfüllarbeiten. Zudem entfernen zahlreiche Lutten mit Absaugvorrichtungen die mit Schadstoffen belastetet Luft aus dem Arbeitsbereich im Sekundärspundwandkasten. Die gesamten Abläufe werden per Kamera dokumentiert und durch die örtliche Bauüberwachung kontrolliert.

Vakuumthermische Behandlung

Die so entnommenen Böden werden, nach deren gekapselten Transport, in der VTRA homogenisiert und vakuumthermisch behandelt. Die beiden Trockner werden im Chargenbetrieb mit jeweils mit 14 bis 15 Tonnen belasteten Boden befüllt. Charge für Charge werden die Trocknerfüllungen gemischt und aufheizt. Im ersten Behandlungsschritt wird das Wasser verdampft. Im zweiten Schritt werden die Böden nochmals auf Temperaturen von ca. 250 bis 280 Grad Celsius erhitzt und ein Unterdruck erzeugt, um die Schadstoffe zu verdampfen. Dies ist eine Herausforderung, da die ursprünglich im Boden vorhandene Schadstoffzusammensetzung Schwankungen unterworfen ist. Durch das Vakuum werden die Siedepunkte der Schadstoffe heruntergesetzt. Ist der Schadstoffverdampfungsprozess abgeschlossen, entleert der jeweilige Trockner in einen Bunker und der gereinigte Boden verlässt über Kühl- und Rückbefeuchtungsschnecken die Anlage. Weist die nachfolgende Laborkontrolle Unbedenklichkeit nach, kann der Boden in die fertigstellten Bauabschnitte verfüllt werden. Die Schadstoffe werden kondensiert, als Schadstoffkondensat zurückgewonnen und im geschlossenen System fachgerecht entsorgt. Das anfallende Prozesswasser infolge der Wasserverdampfung wird vor Ort über Aktivkohle vorgereinigt und nach chemischer Analyse gemäß den Annahmekriterien der Kläranlage von der ASG Spremberg des Industrieparks zugeführt. Die ASG Spremberg reinigt die schadstoffhaltigen Wässer vollständig und leitet in die Spree ab)

PRESSEKONTAKTE:

Über Lobbe
Lobbe ist ein mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen im Bereich technische Dienstleistungen mit Sitz in Iserlohn. Das erfolgreiche Unternehmen umfasst die Bereiche Industrieservice und Abfallentsorgung. Bundesweit zählt Lobbe 2.500 Beschäftigte an 63 Standorten und hat derzeit 137 Auszubildende. Lobbe erwirtschaftet jährlich 420 Millionen Euro (Stand 2021).

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Lobbe Entsorgung West GmbH & Co KG/
Lobbe Industrieservice GmbH & Co KG
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Fax: +49 23 74 – 504 – 353
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Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH
Knappenstraße 1
01968 Senftenberg
Dr. Uwe Steinhuber
Leiter Unternehmenskommunikation / Pressesprecher
Tel.: +49-3573-84-4302
pressesprecher@lmbv.de
www.lmbv.de

BAUER Resources GmbH
BAUER-Straße 1
86529 Schrobenhausen

Weihnachtsbaum adé!

Alle Jahre wieder… – müssen wir uns von ihm verabschieden. Hier erfahren Sie, wann und wo wir den ungeschmückten Weihnachtsbaum abholen:

Neue Generation der Auszubildenden startet am 2.8.2021

Iserlohn. Klimaneutralität, Umwelt- und Ressourcenschutz sind für junge Menschen sehr hohe Werte. Daher steht auch ein Ausbildungsplatz in diesen Bereichen bei Auszubildenden hoch im Kurs. Lobbe begrüßt daher als attraktiver Arbeitgeber im Bereich Kreislaufwirtschaft insgesamt 45 neue Auszubildende. „Gerade angesichts der Pandemie waren die Herausforderungen für die Bewerber und die Ausbilder bei der Auswahl der Azubis besonders hoch“, sagt Gesellschafterin Heike Vangerow. Lobbe hat viel von dem zu bieten, was für junge Menschen bei der Berufswahl entscheidend ist. Neben dem aktiven Beitrag im Bereich Umweltdienstleistungen stehen Verlässlichkeit und Zukunftsfähigkeit des Berufes weit oben auf der Prioritätenliste von Schulabgängern – und hier kann Lobbe punkten.

Zum Start von der Schulbank ins Berufsleben veranstalteten die Ausbilder einen Workshop für die Azubis. Neben den einzelnen Fachbereichen, die dabei vorgestellt wurden, ging es auch um so genannte „soft skills“ wie Teamarbeit, verantwortliches Handeln und veränderte neue Kommunikation im Unternehmen. Auf diese Fähigkeiten werden die jetzigen Azubis später immer wieder zurückgreifen müssen. Die diesjährigen Azubis absolvieren eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer (16), zu Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice (8), Industriekauffrau/-mann (8), Industriemechaniker (2), KFZ-Mechatroniker (4), Fachkraft Kreislauf und Abfallwirtschaft (1), Kauffrau/-mann für Büromanagement (2) und Fachinformatiker (1), Fachinformatiker (4) in den Anwendungsbereichen Systemintegration und Anwendungsentwicklung.

Vom Magazin Focus erhielt Lobbe mehrfach Arbeitgeberauszeichnung, darunter auch die Nominierung für „Deutschlands beste Ausbildungsbetriebe“. Da Lobbe grundsätzlich für den eigenen Bedarf ausbildet, finden Auszubildende hier bei entsprechender Leistung sowohl Übernahmechancen als auch vielfältige Möglichkeiten, sich im Beruf durch kontinuierliche Fort- und Weiterbildung weiter zu qualifizieren. Als Unternehmen, das sich stetig weiterentwickelt und in innovative Technologien investiert, bleibt der Arbeitsplatz stets spannend.

Über Lobbe

Als mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen bietet Lobbe umfassende Umweltdienstleistungen aus einer Hand. Die Schwerpunkte im Leistungsportfolio liegen in den Bereichen Industrieservice, Abfallentsorgung, Wertstoffaufbereitung, Sanierung, Kanaldienstleistungen und Havariemanagement. Bundesweit zählt Lobbe 2.500 Beschäftigte an 63 Standorten und hat derzeit 137 Auszubildende. Lobbe erwirtschaftet jährlich 420 Millionen Euro (Stand 2021).

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Der neue Blog aus der Lobbe-Welt

Iserlohn. Heute reicht es nicht mehr aus, lediglich die Ausbildung an sich attraktiv zu machen. Wie sieht die Ausbildung bei Lobbe aus? Welche betriebsinternen Angebote gibt es? Welche neuen Eindrücke stürmen auf Auszubildende ein? Mit einem neuen und digitalen Ansatz überzeugt Lobbe jetzt junge Talente von sich als attraktiven Arbeitgeber. Im neuen Azubiblog (www.azubiblog-lobbe.de) bekommen potentielle Bewerber direkte Einblicke in die Ausbildung und das Unternehmen.

Ziel des Azubiblogs ist es, die Ausbildung bei Lobbe erlebbar zu machen. Dabei geht es nicht nur um harte Fakten. Den Auszubildenden liegt es am Herzen, interessierten Jugendlichen die Ausbildung bei Lobbe so nahe zu bringen, als würdet sie selbst schon hier arbeiten. Das Bloggerteam ist mit sieben kreativen Köpfen breit aufgestellt und besteht aus Industriekaufleuten, Fachkräften für Rohr-, Kanal- und Industrieservice und Fachinformatikern. Inhaltlich geht es im Azubiblog um die verschiedensten Themen, wie Hilfestellungen bei Bewerbungen oder aktuelle Aktionen und Events bis hin zu Erfahrungsberichten, um den Lesern einen Einblick in die spannende und vielseitige Ausbildung zu geben.

Umwelt- und Ressourcenschonung sind heute Themen, die immer wichtiger werden. Gerade Jobs in grünen Zukunftsbranchen sind daher vielfältig, spannend und bieten langfristig eine gute Zukunftsperspektive. Lobbe ist in Bereich „Green Business“ ein innovatives, technikorientiertes Unternehmen mit über 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Wer einen eigenen Garten hat, weiß, wie viel Grünabfall im Laufe eines Jahres anfällt. Der Zweckverband für Abfallbeseitigung stellt für die Entsorgung von Grünschnitt, Laub und Ästen zahlreiche Container zur Verfügung. Leider kommt es immer wieder vor, dass nicht nur Pflanzenreste in den Grünabfallcontainern landen, sondern auch Plastiksäcke und Pflanztöpfe aus Kunststoff sowie zahlreiche andere Abfälle, die dort nichts zu suchen haben.

Dies ist im Recycling-Prozess problematisch. Denn der Grünschnitt landet nicht – wie Restmüll und Sperrmüll – in der Müllverbrennungsanlage, sondern wird in Iserlohn-Sümmern und teilweise noch in Folgeanlagen für eine anschließende Verwertung als Düngemittel oder Bodenverbesserer aufbereitet. Und da haben Kunststoffreste natürlich nichts zu suchen. Denn diese könnten sich später auf den Äckern der Landwirte oder in Blumenerden wiederfinden.

Jochen Lippross, Bereichsleiter Biomasse bei der Firma Lobbe, erläutert den Aufbereitungsprozess für den Grünabfall: „Im ersten Schritt werden größere Teile wie Säcke und Pflanztöpfe händisch von Mitarbeitern aussortiert. Hierbei kommen durchaus schon beachtliche Mengen zusammen.“  Vor allem im Frühjahr und Sommer werden zahlreiche Pflanztöpfe herausgeholt. Immer wieder dabei sind Kunststoffsäcke, Plastikfolien oder auch mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz, das im Grünabfall ebenfalls nichts zu suchen hat.

Im nächsten Schritt wird der Grünabfall nur grob zerkleinert, um Kunststoffteile möglichst groß zu belassen und dann durch ein Sieb geschickt. Die Feinfraktion kann im günstigsten Fall, wenn alle Grenzwerte für Kunststoffpartikel und Schadstoffe eingehalten werden, direkt und möglichst ortsnah als Düngemittel an landwirtschaftliche Betriebe ausgeliefert werden. Die Grobfraktion muss jedoch in entferntere Kompostwerke abtransportiert werden. Dort werden die Kunststoffanteile mit sehr hohem technischen und energetischen Aufwand entfernt. Muss man beispielsweise ein feineres Sieb verwenden, um noch kleinere Kunststoffteile entfernen zu können, wird im gesamten Prozess weit mehr als der doppelte Energieeinsatz notwendig. Der ökologische Nutzen sinkt und die Kosten für die Aufbereitung steigen, was sich letztendlich auch auf die Abfallgebühren niederschlägt.

Das übergeordnete Ziel der Aufbereitung und Verwertung des Grünabfalls ist Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Doch je mehr Aufwand betrieben werden muss, um Plastik und andere Stoffe aus dem Grünabfall zu entfernen, desto weniger effizient ist das. „Dieses System ist ökologisch beispielhaft. Aber es lebt davon, dass alle mitmachen“, fasst Jochen Lippross den Aufbereitungsprozess zusammen. Daher appelliert Jochen Lippross an die Bürgerinnen und Bürger, beim Entsorgen von Grünabfall darauf zu achten, dass ausschließlich Grünabfall in die Container geworfen wird. Kunststoff und andere nicht verwertbare Abfälle haben dort nichts zu suchen.

Lobbe säubert überdimensionalen „Tauchsieder“ mit chemischer Industriereinigung

Leuna. Hell erleuchtet ragt die ausgebaute Kesselschlange des Abhitzewärmetauschers der modernen Methanolanlage der TOTAL Raffinerie Leuna fünf Meter hoch in den Nachthimmel. Ihre gewundenen Rohrschlangen erinnern an einen überdimensionalen Tauchsieder. Die Ablagerungen im Inneren der Rohleitungen entfernt Lobbe mittels chemischer Industriereinigung.

TOTAL stellt aus Rohöl eine Vielzahl von Kraftstoffen her. Die Raffinerie – „TRM“ (Total Raffinerie Mitteldeutschland GmbH) – zählt zu den modernsten weltweit. Erzeugt wird in Leuna aber auch Methanol, das unter anderem als Lösungsmittel für Harze und Farbstoffe verwendet wird und ein unverzichtbarer Grundstoff für die chemische Industrie ist. Als Vorstufe zur Methanolsynthese wird bei Temperaturen von ca. 1300°C Rohgas aus Vakuum-Visbreaker-Rückstand (VVR) gewonnen. Über Wärmetauscher erfolgt die notwendige Abkühlung des Rohgases. Die dabei abgeleitete Wärme erzeugt dabei Dampf, der innerbetrieblich genutzt wird. Durch Ablagerung der im Rohgas enthaltenen Partikel und Metalle in der Kesselschlange sinkt die Effizienz der Anlage kontinuierlich. In der Folge wird das Rohgas nicht mehr im erforderlichen Maße abgekühlt. Entsprechend fehlt die Hitze für die Dampferzeugung, die Produktivität der Anlage sinkt.

Die Parameter, wann der Wirkungsgrad unter die Wirtschaftlichkeitsgrenzen fällt, sind von TOTAL eindeutig definiert. So war im Februar 2020 ein Intervention fällig: Die Kesselschlange eines der Wärmetauscher (fachlich: „Abhitzewärmetauscher“) musste chemisch gereinigt werden. Die angewendeten Verfahren bei der chemischen Industriereinigung sind hochspezifisch. Bei TOTAL war die Konfiguration werksseitig bis ins letzte Detail vorgeschrieben: externe Pumpstation mit geschlossenem Mischbehälter und Hochleistungs-Gaswäscher. Dieser wäscht den Schwefelwasserstoff aus der Atmosphäre, der beim Lösen der Rückstände aus Kohlenstoff- und Schwefelverbindungen entsteht. Der Mischbehälter war überdies als Abscheider ausgelegt. So konnten die gelösten Feststoffe aus dem Reinigungskreislauf entfernt werden. Das gesamte Equipment musste aus Sicherheitsgründen in einer mobilen Auffangwanne stehen. Lobbe bietet diese Dienstleistung seit vielen Jahren an. Durch die Technik, die Erfahrung und das Know-how ist Lobbe im Sektor der chemischen Industriereinigung führend und deckt diese Marktnische sehr erfolgreich ab.

Halbstündlich mussten alle Parameter des Reinigungsprozesses im mobilen Labor vor Ort kontrolliert werden. Während der dreitägigen Aktion waren die Lobbe-Mitarbeiter rund um die Uhr im Schichtbetrieb im Einsatz. Als alle Analysenwerte im vorgegebenen Bereich lagen, war das Ziel erreicht. Jetzt konnte die Anlage wieder in Betrieb genommen und effektiv gefahren werden. Auch im Sinne der Umwelt übrigens: Denn was TOTAL, aber auch andere Raffinerien im Rahmen ihrer Produktionsprozesse an Stoffen noch verwerten, ist nichts Anderes als Ressourcenschutz. Gut fürs Klima, gut für die Umwelt insgesamt.

Infokasten: Komponenten der chemischen Industriereinigung

Zu der mobilen chemischen Reinigungsanlage zählen einige Grundkomponenten, die optional um andere Elemente erweitert werden können. Der Behälter für die Reinigungslösung, die Pumpe und die Verteilerbalken für die Schläuche befinden sich stets in einer speziell beschichteten Mulde. Vom Verteilerbalken aus kann über mehrere Schläuche die Reinigungslösung in den jeweiligen Behälter, den Apparat, den Wärmetauscher oder das Rohr eingeleitet und nach Durchlauf wieder per Schlauch zur Reinigungslösung zurückgeführt werden. In zeitlich engen Abständen werden im mobilen Labor von Lobbe die für die jeweilige Reinigung erforderlichen Parameter (Säurekonzentrationen, Metallkonzentrationen, pH-Werte, Brechungsindizes, Leitfähigkeiten usw.) aus bzw. von der Reinigungslösung geprüft und so der Behandlungsfortschritt beurteilt. Die bereits verbrauchte Reinigungslösung wird in dafür geeigneten Behältern aufgefangen, ggf. vor Ort vorbehandelt und fachgerecht entsorgt. Bei der Reinigung von größeren Behältern oder Tanks können ein oder mehrere Chemikalien-Tankwaschköpfe zum Einsatz kommen, um die eingesetzte Chemikalienmenge zu minimieren und eine Befahrung der Behälter zu vermeiden. Ist eine bestimmte Reaktionstemperatur für die Arbeiten erforderlich, kann ein Wärmetauscher eingesetzt werden, um die Lösung auf die gewünschte Temperatur zu bringen. Werden bei der chemischen Industriereinigung gasförmige Schadstoffe freigesetzt, werden diese über Hochleistungsgaswäscher aus der entstehenden Abluft ausgewaschen. Für ölhaltige Produktreste oder Feststoffe können speziell als Abscheider ausgebildete Vorlagebehälter eingesetzt werden, um die ausgetragenen Verschmutzungen nicht wieder in den Reinigungskreislauf einzutragen.

Hintergrundinfos: Chemische Industriereinigung

Die chemische Industriereinigung basiert auf dem Prinzip, Teile einer Produktionsanlage oder komplette Produktionsanlagen mit einer exakt auf die Verschmutzung angepassten Reinigungslösung zu reinigen. Wärmetauscher, Tanks, Kessel, Rohrleitungssysteme, Kolonnen oder gesamte Produktionsanlagen können mit chemischer Industriereinigung wieder einsatzfähig gemacht werden. Diese Dienstleistung umfasst eine Reihe unterschiedlichster Aufgaben:

Die Oberflächenbehandlung

  • Beizung von Edelstählen, C-Stahl sowie Sonderlegierungen (Kupfer, Nickel, Aluminium usw.)
  • Passivierung für die Herstellung korrosionsbeständiger Oberflächen bei Edelstählen, C-Stahl, Sonderlegierungen

Die Belagsentfernungen

  • anorganische Anhaftungen und Beläge wie Metalloxide (Kupfer, Nickel, Chrom, Arsen, Cadmium usw.), Metallsulfide (Eisen, Nickel usw.), Karbonate und andere Härtebildner
  • organischen Anhaftungen und Beläge wie Öle, Fette, Teere und Vakuumrückstände

Die Spezialanwendungen

  • Heißpassivierung von Butadien führenden Systemen vor Inbetriebnahme und nach Anlagenöffnung
  • Dekontamination und Spülung von Anlagen zur Vorbereitung der Außerbetriebnahme und Anlagenöffnung, inkl. Abgasbehandlung mittels Gaswäscher
  • Vorbehandlung von Anlagen im Rahmen der Erstinbetriebnahme
  • Einsatz von Niederdrucktankwaschköpfen zur Vermeidung von Anlageneinstiegen und Reduzierung von Behandlungschemikalien

Zur Abdeckung aller Anwendungsgebiete arbeitet Lobbe mit mobilem Equipment, dass flexibel an die konkreten Anforderungen vor Ort anpassbar ist – bis hin zum Einsatz externer Wärmetauscher zum Erwärmen der Reinigungslösungen und umgehend nach Abschluss der Arbeiten aus dem Arbeitsbereich entfernt werden kann.

Klassische Reinigungsverfahren im Industrieservicebereich (Bspw. die Wasserhochdruckreinigung) gehen oft mit einen hohen Aufwand an Vor- und Nachbereitung, Demontage- und Montageleistungen einher. Gerade bei komplexen Anlagensystemen bietet die chemische Industriereinigung einen entscheidenden Vorteil: Anlagenteile müssen nicht zwingend demontiert werden. Ohne aufwändige Demontage- bzw. Montagearbeiten sind die Anlagen wieder schnell verfügbar, Stillstandszeiten werden auf ein Minimum reduziert.Durch einen geschlossenen Kreislauf aus Reinigungslösung und Produktresten kann eine Freisetzung von gasförmigen oder flüssigen Schadstoffen nahezu komplett vermieden werden. Sollten gasförmige Schadstoffe entstehen, werden diese direkt aus dem Kreislauf abgesaugt und mittels Hochleistungsgaswäscher aus dem Abluftstrom gereinigt.

Gerade bei Anlagendekontaminationen vor Öffnung der Anlagen oder produktspezifische Belagsentfernungen ist es wichtig, eine optimal auf die Problemstellung angepasste Reinigungslösung einzusetzen. Vor Beginn der eigentlichen Arbeiten entnimmt das erfahrene Lobbe-Team Proben. Im Lobbe-eigenen Labor werden verschiedene chemische Ansätze auf ihre Wirksamkeit getestet. So beginnt die Problemlösung schon lange vor dem Einsatz vor Ort – im Labor. Erst wenn die passende chemische Zusammensetzung der Reinigungslösung gefunden ist, wird mit dem Aufbau der mobilen Anlage begonnen.

Zum mobilen Equipment zählt auch das mobile Labor zur Erfolgskontrolle. So werden vor Ort alle Parameter kontrolliert, die eine Beurteilung des Reinigungsfortschrittes ermöglichen.In zeitlich engen Abständen wird die Wirksamkeit der Reinigungslösung kontrolliert. Sind alle wichtigen Verfahrensparameter im vorgegebenen Zielbereich, ist der Reinigungsprozess abgeschlossen. Zum Schutz der Metalloberflächen von Rohrleitungen, Wärmetauscher oder Tanks werden bei abtragenden Reinigungsverfahren (Beizung) Inhibitoren der Reinigungslösung (Säure) zugesetzt. Die Wirksamkeit dieser Inhibitoren ist essentiell für ein sicheres und qualitätsgerechtes Arbeiten und wird ebenfalls durch Laborkontrollen vor Ort sichergestellt.

Ein spezielles Verfahren der chemische Industriereinigung bietet Lobbe für Anlagen an, in denen Butadien verarbeitet wird. Das Zwischenprodukt zur Kautschuksynthese reagiert bei Sauerstoffkontakt unkontrolliert zu so genanntem „Popcorn“. Dieses „wilde“ Polymer kann großflächig zur Beschädigung von Anlagenteilen führen. Zur Erstinbetriebnahme von Butadien führenden Anlagen, nach Anlagenöffnungen zu Stillständen oder anderen Reinigungsleistungen bei denen Sauerstoff in das System eindringt bzw. Korrosion (Rostbildung) nich tausgeschlossen werden kann, ist die Heiß-Passivierung das Verfahren der Wahl, um gegenüber der Popcornbildung inerte Materialoberflächen zu schaffen.

Über Lobbe

Lobbe ist ein mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen im Bereich technische Dienstleistungen mit Sitz in Iserlohn. Das erfolgreiche Unternehmen umfasst die Bereiche Industrieservice und Abfallentsorgung. Bundesweit zählt Lobbe 2.700 Beschäftigte an 58 Standorten und hat derzeit 138 Auszubildende. Lobbe erwirtschaftet jährlich 360 Millionen Euro (Stand 2020).

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Lobbe begrüßt 40 Auszubildende

Iserlohn/Duisburg – Am 1.8.2020 starten 40 junge Menschen ihre Ausbildung bei Lobbe. „Wir sind stolz, so viele junge Menschen bei uns begrüßen zu dürfen. Auch und gerade während der Corona-Krise bilden wir aus. Denn uns liegt der Nachwuchs im Unternehmen sehr am Herzen“, sagt Heike Vangerow, Gesellschafterin Lobbe Holding GmbH & Co KG. „In unseren beiden Geschäftsbereichen Entsorgung und Industrieservice setzen wir auf langfristige Nachwuchskräfte.

Pandemie-bedingt findet in diesem Jahr nur für einen Teil der 40 Auszubildenden von Lobbe eine Auftaktveranstaltung unter Einhaltung der Sicherheits- und Hygienevorschriften bezüglich Covid-19 in Iserlohn statt. Dies bietet für die Neuen eine gute Gelegenheit, das Unternehmen und die zukünftigen Kollegen schon einmal kennen zu lernen. Die Ausbildungen selbst finden anschließend in den neun Standorten Duisburg, Iserlohn, Hagen, Marienheide, Castrop-Rauxel, Spremberg, Brilon, Bestwig oder Mutterstadt statt.

Neben elf kaufmännischen Auszubildenden absolvieren fünf von ihnen eine Ausbildung zur Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice. Insgesamt 15 Berufsstarter lassen sich zum Berufskraftfahrer ausbilden. „Wir freuen uns besonders darüber, dass unter den Auszubildenden zum Berufskraftfahrer nochmals eine weibliche Kandidatin ist“, sagt Heike Vangerow. Daneben sind zwei angehende Fachinformatiker und ein angehender Informatik-Kaufmann unter den Lobbe-Azubis. Drei junge Menschen haben sich für die Ausbildung zum Industriemechaniker entschieden. Zudem wird eine Auszubildende zur Chemielaborantin und zwei Azubis zum KFZ-Mechatroniker. „Grundsätzlich bilden wir für den eigenen Bedarf aus“, sagt Gesellschafter Gustav Edelhoff. „Wir bieten bei entsprechender Leistung sowohl Übernahmechancen als auch sehr gute Aufstiegsmöglichkeiten“. Denn Lobbe ist daran gelegen, den jungen Menschen über die Ausbildung hinaus eine Perspektive zu bieten. Lobbe sichert damit die Zukunft eines wirtschaftlich erfolgreichen Unternehmens..

Über Lobbe

Lobbe ist ein mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen im Bereich technische Dienstleistungen mit Sitz in Iserlohn. Das erfolgreiche Unternehmen umfasst die Bereiche Industrieservice und Abfallentsorgung. Bundesweit zählt Lobbe 2.700 Beschäftigte an 58 Standorten und hat derzeit 138 Auszubildende. Lobbe erwirtschaftet jährlich 360 Millionen Euro (Stand 2020).

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