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Lobbe säubert überdimensionalen „Tauchsieder“ mit chemischer Industriereinigung

Leuna. Hell erleuchtet ragt die ausgebaute Kesselschlange des Abhitzewärmetauschers der modernen Methanolanlage der TOTAL Raffinerie Leuna fünf Meter hoch in den Nachthimmel. Ihre gewundenen Rohrschlangen erinnern an einen überdimensionalen Tauchsieder. Die Ablagerungen im Inneren der Rohleitungen entfernt Lobbe mittels chemischer Industriereinigung.

TOTAL stellt aus Rohöl eine Vielzahl von Kraftstoffen her. Die Raffinerie – „TRM“ (Total Raffinerie Mitteldeutschland GmbH) – zählt zu den modernsten weltweit. Erzeugt wird in Leuna aber auch Methanol, das unter anderem als Lösungsmittel für Harze und Farbstoffe verwendet wird und ein unverzichtbarer Grundstoff für die chemische Industrie ist. Als Vorstufe zur Methanolsynthese wird bei Temperaturen von ca. 1300°C Rohgas aus Vakuum-Visbreaker-Rückstand (VVR) gewonnen. Über Wärmetauscher erfolgt die notwendige Abkühlung des Rohgases. Die dabei abgeleitete Wärme erzeugt dabei Dampf, der innerbetrieblich genutzt wird. Durch Ablagerung der im Rohgas enthaltenen Partikel und Metalle in der Kesselschlange sinkt die Effizienz der Anlage kontinuierlich. In der Folge wird das Rohgas nicht mehr im erforderlichen Maße abgekühlt. Entsprechend fehlt die Hitze für die Dampferzeugung, die Produktivität der Anlage sinkt.

Die Parameter, wann der Wirkungsgrad unter die Wirtschaftlichkeitsgrenzen fällt, sind von TOTAL eindeutig definiert. So war im Februar 2020 ein Intervention fällig: Die Kesselschlange eines der Wärmetauscher (fachlich: „Abhitzewärmetauscher“) musste chemisch gereinigt werden. Die angewendeten Verfahren bei der chemischen Industriereinigung sind hochspezifisch. Bei TOTAL war die Konfiguration werksseitig bis ins letzte Detail vorgeschrieben: externe Pumpstation mit geschlossenem Mischbehälter und Hochleistungs-Gaswäscher. Dieser wäscht den Schwefelwasserstoff aus der Atmosphäre, der beim Lösen der Rückstände aus Kohlenstoff- und Schwefelverbindungen entsteht. Der Mischbehälter war überdies als Abscheider ausgelegt. So konnten die gelösten Feststoffe aus dem Reinigungskreislauf entfernt werden. Das gesamte Equipment musste aus Sicherheitsgründen in einer mobilen Auffangwanne stehen. Lobbe bietet diese Dienstleistung seit vielen Jahren an. Durch die Technik, die Erfahrung und das Know-how ist Lobbe im Sektor der chemischen Industriereinigung führend und deckt diese Marktnische sehr erfolgreich ab.

Halbstündlich mussten alle Parameter des Reinigungsprozesses im mobilen Labor vor Ort kontrolliert werden. Während der dreitägigen Aktion waren die Lobbe-Mitarbeiter rund um die Uhr im Schichtbetrieb im Einsatz. Als alle Analysenwerte im vorgegebenen Bereich lagen, war das Ziel erreicht. Jetzt konnte die Anlage wieder in Betrieb genommen und effektiv gefahren werden. Auch im Sinne der Umwelt übrigens: Denn was TOTAL, aber auch andere Raffinerien im Rahmen ihrer Produktionsprozesse an Stoffen noch verwerten, ist nichts Anderes als Ressourcenschutz. Gut fürs Klima, gut für die Umwelt insgesamt.

Infokasten: Komponenten der chemischen Industriereinigung

Zu der mobilen chemischen Reinigungsanlage zählen einige Grundkomponenten, die optional um andere Elemente erweitert werden können. Der Behälter für die Reinigungslösung, die Pumpe und die Verteilerbalken für die Schläuche befinden sich stets in einer speziell beschichteten Mulde. Vom Verteilerbalken aus kann über mehrere Schläuche die Reinigungslösung in den jeweiligen Behälter, den Apparat, den Wärmetauscher oder das Rohr eingeleitet und nach Durchlauf wieder per Schlauch zur Reinigungslösung zurückgeführt werden. In zeitlich engen Abständen werden im mobilen Labor von Lobbe die für die jeweilige Reinigung erforderlichen Parameter (Säurekonzentrationen, Metallkonzentrationen, pH-Werte, Brechungsindizes, Leitfähigkeiten usw.) aus bzw. von der Reinigungslösung geprüft und so der Behandlungsfortschritt beurteilt. Die bereits verbrauchte Reinigungslösung wird in dafür geeigneten Behältern aufgefangen, ggf. vor Ort vorbehandelt und fachgerecht entsorgt. Bei der Reinigung von größeren Behältern oder Tanks können ein oder mehrere Chemikalien-Tankwaschköpfe zum Einsatz kommen, um die eingesetzte Chemikalienmenge zu minimieren und eine Befahrung der Behälter zu vermeiden. Ist eine bestimmte Reaktionstemperatur für die Arbeiten erforderlich, kann ein Wärmetauscher eingesetzt werden, um die Lösung auf die gewünschte Temperatur zu bringen. Werden bei der chemischen Industriereinigung gasförmige Schadstoffe freigesetzt, werden diese über Hochleistungsgaswäscher aus der entstehenden Abluft ausgewaschen. Für ölhaltige Produktreste oder Feststoffe können speziell als Abscheider ausgebildete Vorlagebehälter eingesetzt werden, um die ausgetragenen Verschmutzungen nicht wieder in den Reinigungskreislauf einzutragen.

Hintergrundinfos: Chemische Industriereinigung

Die chemische Industriereinigung basiert auf dem Prinzip, Teile einer Produktionsanlage oder komplette Produktionsanlagen mit einer exakt auf die Verschmutzung angepassten Reinigungslösung zu reinigen. Wärmetauscher, Tanks, Kessel, Rohrleitungssysteme, Kolonnen oder gesamte Produktionsanlagen können mit chemischer Industriereinigung wieder einsatzfähig gemacht werden. Diese Dienstleistung umfasst eine Reihe unterschiedlichster Aufgaben:

Die Oberflächenbehandlung

  • Beizung von Edelstählen, C-Stahl sowie Sonderlegierungen (Kupfer, Nickel, Aluminium usw.)
  • Passivierung für die Herstellung korrosionsbeständiger Oberflächen bei Edelstählen, C-Stahl, Sonderlegierungen

Die Belagsentfernungen

  • anorganische Anhaftungen und Beläge wie Metalloxide (Kupfer, Nickel, Chrom, Arsen, Cadmium usw.), Metallsulfide (Eisen, Nickel usw.), Karbonate und andere Härtebildner
  • organischen Anhaftungen und Beläge wie Öle, Fette, Teere und Vakuumrückstände

Die Spezialanwendungen

  • Heißpassivierung von Butadien führenden Systemen vor Inbetriebnahme und nach Anlagenöffnung
  • Dekontamination und Spülung von Anlagen zur Vorbereitung der Außerbetriebnahme und Anlagenöffnung, inkl. Abgasbehandlung mittels Gaswäscher
  • Vorbehandlung von Anlagen im Rahmen der Erstinbetriebnahme
  • Einsatz von Niederdrucktankwaschköpfen zur Vermeidung von Anlageneinstiegen und Reduzierung von Behandlungschemikalien

Zur Abdeckung aller Anwendungsgebiete arbeitet Lobbe mit mobilem Equipment, dass flexibel an die konkreten Anforderungen vor Ort anpassbar ist – bis hin zum Einsatz externer Wärmetauscher zum Erwärmen der Reinigungslösungen und umgehend nach Abschluss der Arbeiten aus dem Arbeitsbereich entfernt werden kann.

Klassische Reinigungsverfahren im Industrieservicebereich (Bspw. die Wasserhochdruckreinigung) gehen oft mit einen hohen Aufwand an Vor- und Nachbereitung, Demontage- und Montageleistungen einher. Gerade bei komplexen Anlagensystemen bietet die chemische Industriereinigung einen entscheidenden Vorteil: Anlagenteile müssen nicht zwingend demontiert werden. Ohne aufwändige Demontage- bzw. Montagearbeiten sind die Anlagen wieder schnell verfügbar, Stillstandszeiten werden auf ein Minimum reduziert.Durch einen geschlossenen Kreislauf aus Reinigungslösung und Produktresten kann eine Freisetzung von gasförmigen oder flüssigen Schadstoffen nahezu komplett vermieden werden. Sollten gasförmige Schadstoffe entstehen, werden diese direkt aus dem Kreislauf abgesaugt und mittels Hochleistungsgaswäscher aus dem Abluftstrom gereinigt.

Gerade bei Anlagendekontaminationen vor Öffnung der Anlagen oder produktspezifische Belagsentfernungen ist es wichtig, eine optimal auf die Problemstellung angepasste Reinigungslösung einzusetzen. Vor Beginn der eigentlichen Arbeiten entnimmt das erfahrene Lobbe-Team Proben. Im Lobbe-eigenen Labor werden verschiedene chemische Ansätze auf ihre Wirksamkeit getestet. So beginnt die Problemlösung schon lange vor dem Einsatz vor Ort – im Labor. Erst wenn die passende chemische Zusammensetzung der Reinigungslösung gefunden ist, wird mit dem Aufbau der mobilen Anlage begonnen.

Zum mobilen Equipment zählt auch das mobile Labor zur Erfolgskontrolle. So werden vor Ort alle Parameter kontrolliert, die eine Beurteilung des Reinigungsfortschrittes ermöglichen.In zeitlich engen Abständen wird die Wirksamkeit der Reinigungslösung kontrolliert. Sind alle wichtigen Verfahrensparameter im vorgegebenen Zielbereich, ist der Reinigungsprozess abgeschlossen. Zum Schutz der Metalloberflächen von Rohrleitungen, Wärmetauscher oder Tanks werden bei abtragenden Reinigungsverfahren (Beizung) Inhibitoren der Reinigungslösung (Säure) zugesetzt. Die Wirksamkeit dieser Inhibitoren ist essentiell für ein sicheres und qualitätsgerechtes Arbeiten und wird ebenfalls durch Laborkontrollen vor Ort sichergestellt.

Ein spezielles Verfahren der chemische Industriereinigung bietet Lobbe für Anlagen an, in denen Butadien verarbeitet wird. Das Zwischenprodukt zur Kautschuksynthese reagiert bei Sauerstoffkontakt unkontrolliert zu so genanntem „Popcorn“. Dieses „wilde“ Polymer kann großflächig zur Beschädigung von Anlagenteilen führen. Zur Erstinbetriebnahme von Butadien führenden Anlagen, nach Anlagenöffnungen zu Stillständen oder anderen Reinigungsleistungen bei denen Sauerstoff in das System eindringt bzw. Korrosion (Rostbildung) nich tausgeschlossen werden kann, ist die Heiß-Passivierung das Verfahren der Wahl, um gegenüber der Popcornbildung inerte Materialoberflächen zu schaffen.

Über Lobbe

Lobbe ist ein mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen im Bereich technische Dienstleistungen mit Sitz in Iserlohn. Das erfolgreiche Unternehmen umfasst die Bereiche Industrieservice und Abfallentsorgung. Bundesweit zählt Lobbe 2.700 Beschäftigte an 58 Standorten und hat derzeit 138 Auszubildende. Lobbe erwirtschaftet jährlich 360 Millionen Euro (Stand 2020).

Kontakt:

Lobbe Entsorgung West GmbH & Co KG/
Lobbe Industrieservice GmbH & Co KG
Sabine Günther
Public Relations
Stenglingser Weg 4 – 12
D-58642 Iserlohn

Tel.: +49 23 74 – 504 – 349
Fax: +49 23 74 – 504 – 353
sabine.guenther@lobbe.de
www.lobbe.de

Lobbe begrüßt 40 Auszubildende

Iserlohn/Duisburg – Am 1.8.2020 starten 40 junge Menschen ihre Ausbildung bei Lobbe. „Wir sind stolz, so viele junge Menschen bei uns begrüßen zu dürfen. Auch und gerade während der Corona-Krise bilden wir aus. Denn uns liegt der Nachwuchs im Unternehmen sehr am Herzen“, sagt Heike Vangerow, Gesellschafterin Lobbe Holding GmbH & Co KG. „In unseren beiden Geschäftsbereichen Entsorgung und Industrieservice setzen wir auf langfristige Nachwuchskräfte.

Pandemie-bedingt findet in diesem Jahr nur für einen Teil der 40 Auszubildenden von Lobbe eine Auftaktveranstaltung unter Einhaltung der Sicherheits- und Hygienevorschriften bezüglich Covid-19 in Iserlohn statt. Dies bietet für die Neuen eine gute Gelegenheit, das Unternehmen und die zukünftigen Kollegen schon einmal kennen zu lernen. Die Ausbildungen selbst finden anschließend in den neun Standorten Duisburg, Iserlohn, Hagen, Marienheide, Castrop-Rauxel, Spremberg, Brilon, Bestwig oder Mutterstadt statt.

Neben elf kaufmännischen Auszubildenden absolvieren fünf von ihnen eine Ausbildung zur Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice. Insgesamt 15 Berufsstarter lassen sich zum Berufskraftfahrer ausbilden. „Wir freuen uns besonders darüber, dass unter den Auszubildenden zum Berufskraftfahrer nochmals eine weibliche Kandidatin ist“, sagt Heike Vangerow. Daneben sind zwei angehende Fachinformatiker und ein angehender Informatik-Kaufmann unter den Lobbe-Azubis. Drei junge Menschen haben sich für die Ausbildung zum Industriemechaniker entschieden. Zudem wird eine Auszubildende zur Chemielaborantin und zwei Azubis zum KFZ-Mechatroniker. „Grundsätzlich bilden wir für den eigenen Bedarf aus“, sagt Gesellschafter Gustav Edelhoff. „Wir bieten bei entsprechender Leistung sowohl Übernahmechancen als auch sehr gute Aufstiegsmöglichkeiten“. Denn Lobbe ist daran gelegen, den jungen Menschen über die Ausbildung hinaus eine Perspektive zu bieten. Lobbe sichert damit die Zukunft eines wirtschaftlich erfolgreichen Unternehmens..

Über Lobbe

Lobbe ist ein mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen im Bereich technische Dienstleistungen mit Sitz in Iserlohn. Das erfolgreiche Unternehmen umfasst die Bereiche Industrieservice und Abfallentsorgung. Bundesweit zählt Lobbe 2.700 Beschäftigte an 58 Standorten und hat derzeit 138 Auszubildende. Lobbe erwirtschaftet jährlich 360 Millionen Euro (Stand 2020).

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Lobbe Entsorgung West GmbH & Co KG/
Lobbe Industrieservice GmbH & Co KG
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Lobbe stoppt gemeinsames Vorhaben mit Harmuth zur Klärschlamm-Verbrennung im Essener Stadthafen

Iserlohn, 4.8.20 – Die vor eineinhalb Jahren ursprünglich geplante Wiederaufnahme der Abfallentsorgungsanlage auf dem Gelände vorn Harmuth am Stadthafen in Essen wird endgültig gestoppt. Die 50-prozentige Eignerin der geplanten Energetischen Verwertungsanlage, Lobbe Entsorgung West GmbH & Co KG, wird das Projekt nicht umsetzen.

„Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich grundlegend geändert. Der Betrieb einer Verbrennungsanlage für Klärschlamm macht unter den gegebenen Rahmenbedingungen keinen Sinn mehr“, erläutert Geschäftsführer Christoph Aßmann der Lobbe Entsorgung West GmbH & Co KG in Iserlohn. „Der Bedarf an Verwertungsanlagen mit dem Schwerpunkt Klärschlamm ist in Deutschland ausgeschöpft. Diese Verwertungskapazitäten sind mit den bestehenden und projektierten Anlagen gedeckt“, so Christoph Aßmann weiter.

Daher zieht sich die Lobbe-Unternehmensgruppe aus einer möglichen Investition und einem Umbau der ehemaligen Harmuth-Müllverbrennungsanlage auf dem Gelände des Stadthafens in Essen-Borbeck zurück.

Über Lobbe

Lobbe ist ein mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen im Bereich technische Dienstleistungen mit Sitz in Iserlohn. Das erfolgreiche Unternehmen umfasst die Bereiche Industrieservice und Abfallentsorgung. Bundesweit zählt Lobbe 2.700 Beschäftigte an 58 Standorten und hat derzeit 138 Auszubildende. Lobbe erwirtschaftet jährlich 360 Millionen Euro (Stand 2020).

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Lobbe Entsorgung West GmbH & Co KG/
Lobbe Industrieservice GmbH & Co KG
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Iserlohn. Mit Wirkung zum 01.07.2020 haben sich die PKT-Rohr Frei GmbH & Co. KG und die Abteilung Hydrotec der Lobbe Entsorgung West GmbH Co KG zur Lobbe Kanaltechnik GmbH & Co KG zusammengeschlossen.

Mit vereintem Know-How und einem starken Markenauftritt rüstet sich Lobbe Kanaltechnik für eine erfolgreiche Zukunft. Die außergewöhnlich hohe Qualität der Dienstleistungen im Bereich Kanal-TV-Inspektion, Reinigung und
-sanierung sowie Rohrreinigung und -sanierung erhalten Sie ab jetzt aus einer Hand. Dabei stehen hochmoderne und schonende Verfahren zur Inspektion, Dokumentation, Reinigung und Sanierung von Kanälen und Rohren im Mittelpunkt unserer Leistungen. Mit den so gebündelten Erfahrungen aus zwei Unternehmen setzt die Lobbe Kanaltechnik GmbH & Co KG neue Maßstäbe in der Qualität von Kanaldienstleistungen. Leistung auf höchstem Niveau ist da der Anspruch. Die Standorte in Paderborn und Hagen bieten eine ideale Basis, für unsere Kunden da zu sein.

Alle bestehenden Vertrags- und Leistungsbeziehungen gelten uneingeschränkt fort und werden in vollem Umfang von der Lobbe Kanaltechnik GmbH & Co KG in der gewohnten Weise weitergeführt.

Ab Montag, den 27. April ist das Tragen von Mund- und Nasenschutz an den Bringhöfen in Iserlohn, Letmathe, Menden und Werdohl verpflichtend. Dies geschieht zum Schutz der Anlieferer sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor dem neuartigen Coronavirus.

An den Bringhöfen selbst stehen keine Masken zur Verfügung. Anlieferer sind gehalten, ihre Alltagsmaske beim Besuch der Bringhöfe mitzubringen.

Zweckverband für Abfallbeseitigung
Corunnastraße 50
58636 Iserlohn
www.zfa-iserlohn.de

Ihr Ansprechpartner bei Rückfragen:

Denis Potschien
Medien und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon 02371 9669-35
potschien@zfa-iserlohn.de

Von Lobbe betriebene Wertstoff- und Bringhöfe öffnen nach und nach wieder

Iserlohn, 01.05.2020 – Unter Einhaltung strikter Hygieneregeln öffnen einige, von Lobbe betriebene, Wertstoff- und Bringhöfe wieder zu den regulären Öffnungszeiten. Dies betrifft folgende Städte/Kreise/Gemeinden: Warstein, Arnsberg, Iserlohn-Sümmern, Hemer, Bergneustadt, Attendorn, Castrop-Rauxel (Annahme von Papier und Pappe auch von Kleingewerbekunden) und Balve.

Zum Schutz vor Ansteckung mit dem Covid-19-Virus gelten dabei strikte Hygiene- und Abstandsregeln. Je nach Platzangebot legt Lobbe die maximale Anzahl erlaubter Fahrzeuge fest. Die Hygiene- und Abstandsregeln werden stichprobenartig von den zuständigen Ordnungsämtern überprüft. Die Fahrzeuge werden durch eigenes Personal an den Zufahrten kontrolliert und eingewiesen. Pro Fahrzeug kann nur eine Person das Auto verlassen. Kinder sollten, wenn möglich, besser zu Hause bleiben. Die Mitarbeiter der Bringhöfe tragen Mundschutz und Handschuhe. Sofern verfügbar, können Anlieferer einen Mundschutz vor Ort erwerben, falls sie selbst über keinen eigenen verfügen – das Tragen eines Mundschutzes ist Pflicht. Dies soll die Gesundheit aller Beteiligten schützen  Bei der Bezahlung gilt: möglichst bargeldlos, wenn ec-Geräte vorhanden sind. Bei der Bezahlung sind Mitarbeiter und Anlieferer durch eine Plexiglasscheibe voneinander getrennt. Sämtliche Kontaktflächen werden von den Mitarbeitern regelmäßig desinfiziert. Auch wenn derzeit nur wenige Bringhöfe geöffnet sind: Es sind nur Anlieferungen aus den jeweiligen Kommunen zulässig, eine überregionale Entsorgung von z.B. Grünschnitt wird nicht angenommen.

Entsorgungsfahrzeuge im neuen Look und im bisherigen Rhythmus

Iserlohn, 9.4.2020. Seit dem 1. Januar 2020 ist das Bestwiger Entsorgungsunternehmen Stratmann ein Teil der Lobbe-Unternehmensgruppe. Zukünftig wird dies auch für die rund 1,8 Millionen Bürger im Hochsauerland, Ostwestfalen, Nordhessen und Südwestfalen sichtbar. Die Entsorgungsfahrzeuge und Container werden sukzessive den neuen Unternehmensnamen und das Lobbe-Logo tragen.

Die ersten Fahrzeuge im Lobbe-Look fahren ab jetzt im westlichen Teil des Hochsauerlandkreises. Hier ist Lobbe mit dem Wertstoffhof bei vielen Bürgern bereits bekannt. In Siegen-Wittgenstein sind zukünftig die ersten Fahrzeuge für die kommunale Abfuhr in Bad Berleburg unterwegs und ersetzen dort die bisher bekannten Entsorgungsfahrzeuge von Stratmann. Alle vereinbarten und geplanten Abfuhrtermine bleiben unverändert bestehen.

Mit der gemeinsamen Firmierung unter dem Lobbe-Logo entsteht die drittgrößte, unabhängige mittelständische Entsorgungsgruppe mit rund 2.700 Beschäftigten an mehr als 50 Standorten in Deutschland. Innerhalb der Unternehmensgruppe werden Synergien gebündelt. Insgesamt steigt die Wettbewerbsfähigkeit, da bestehende Märkte ausgebaut und neue Märkte erschlossen werden. Für den Unternehmenserfolg und für weiteres Wachstum sind die individuellen Fähigkeiten der Mitarbeiter ein entscheidender Baustein. Mit den unternehmenseigenen Anlagen für die Aufbereitung von Wertstoffen tragen Stratmann und Lobbe schon heute erheblich zur nachhaltigen Nutzung von Rohstoffen bei. Gleichzeitig verantwortet die Lobbe-Unternehmensgruppe die Entsorgungssicherheit für über tausend Gewerbekunden. Dienstleistungen wie Ölwehr, Kanalreinigung und –sanierung, sowie Industriereinigung runden das Angebot für gewerbliche, private und öffentliche Kunden ab. Seit vielen Jahrzehnten verbindet die Inhaberfamilien Stratmann und Edelhoff über alle Generationen hinweg eine persönliche Freundschaft, die bis in die Anfänge der Entsorgungswirtschaft zurückgeht. Von diesem Jahr an werden sich Lobbe und Stratmann gemeinsam den gewachsenen Anforderungen des Entsorgungsmarktes stellen.

Über Lobbe

Lobbe ist ein mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen im Bereich technische Dienstleistungen mit Sitz in Iserlohn. Das erfolgreiche Unternehmen umfasst die Bereiche Industrieservice und Abfallentsorgung. Bundesweit zählt Lobbe 2.700 Beschäftigte an 58 Standorten und hat derzeit 138 Auszubildende. Lobbe erwirtschaftet jährlich 360 Millionen Euro (Stand 2020).

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Müllentsorgung ist systemrelevant

Iserlohn, 3.4.2020. Jeder Arbeitgeber schützt seine Angestellten vor der Corona-Pandemie nach den vorhandenen Möglichkeiten. Doch was passiert mit dem Müll? „Der wird weiterhin wie gewohnt abgeholt“, sagt Heike Vangerow, Gesellschafterin der Lobbe Holding GmbH & Co KG. Das ist auch erforderlich, denn die Entsorgung von Müll ist systemrelevant. Allerdings hat Lobbe in Absprache mit den beauftragenden Kommunen, Gemeinden und Kreisen die Bringhöfe vorläufig geschlossen, dies betrifft Attendorn, Arnsberg, Warstein, Iserlohn, Balve, Bergneustadt, Hemer, Menden, Werdohl. „Einzelne Anlieferungen sind nach telefonischer Absprache in Ausnahmefällen möglich. Dabei gibt es grundsätzlich nur noch die Möglichkeit der elektronischen Zahlung“, so Heike Vangerow weiter. Die Entsorgung von Sperrmüll wird weiterhin aufrecht erhalten, wie bisher auch. Das Schadstoffmobil im Märkischen Kreis und im Hochsauerlandkreis fährt derzeit nicht, ebenso können Elektrokleingeräte zurzeit nicht entsorgt werden. Die Müllwerker sind durch ihre Persönliche Schutzausrüstung (Warnkleidung, Sicherheitsschuhe, Handschuhe) ausreichend geschützt. Allerdings sollten Haushalte, in denen infizierte Personen oder Personen mit häuslicher Quarantäne beachten, dass sie die Abfälle in gut und sicher verknotete Abfalltüten in die Behälter geben und die Behälter nicht überfüllen, so dass die Deckel geschlossen bleiben. Das verhindert, dass die Lobbe-Mitarbeiter und auch weitere Personen nicht mit den Abfällen in Berührung kommen. So kann die weitere Verbreitung des Virus auf diesem Wege möglichst vermieden werden. „Auch die Abfuhr der Leichtverpackungen aus der Sammlung von gelbem Sack oder gelber Tonne läuft erst einmal wie geplant nach dem gewohnten Schema weiter“, betont die Gesellschafterin.

Technische Dienstleistungen weiterhin möglich

Auch in Zeiten der Corona-Krise müssen Umweltgefahren abgewehrt, undichte Rohre saniert, gefährliche Abfälle entsorgt werden, Reinigungsarbeiten in der Industrie bei Werksstillständen durchgeführt werden können. Alle diese technischen Dienstleistungen erbringt Lobbe weiterhin. Im Bereich Havariemanagement betreibt Lobbe im Auftrag von Feuerwehren und Autobahnmeistereien einen 24/7-Bereitschaftsdienst in der Gefahrenabwehr. Die Sanierung von Schäden in Rohrleitungen wird seitens der Lobbe-Kanaldienstleistungen weiterhin durchgeführt. Die Annahme von flüssigen sowie gewerblichen Abfällen ist zu den gewohnten Zeiten wie bisher möglich. Die Reinigungsarbeiten des Lobbe-Industrieservice werden unter Berücksichtigung der entsprechenden Hygienevorschriften und Werksauflagen im geplanten Umfang bis auf Weiteres durchgeführt.

Homeoffice und Videokonferenz

Bei den Verwaltungstätigkeiten hat sich Lobbe entsprechend organisiert. Eine Maßnahme ist das Isolieren der Beschäftigten mittels Homeoffice. „Auch wir schicken unsere Verwaltungsangestellten soweit möglich ins Homeoffice. So arbeiten die Abteilungen häufig Teamweise in einem zweiwöchigen, rollierenden Wechsel“, erläutert Heike Vangerow. Dabei haben Eltern von Kindern selbstverständlich Vorrang. Die Beschäftigten, deren Anwesenheit am Arbeitsplatz erforderlich ist, erhalten Einzelbüros. Desinfektionsmittel werden in jedem Gebäude ausreichend und zahlreich zur Verfügung gestellt. Die Geschäftsführung ist räumlich auf unterschiedliche Standorte aufgeteilt und stimmt sich mittels Videokonferenzen ab.

Abfallentsorgung und Instandhaltung kritischer Infrastruktur sind systemrelevant

Verschiedene Gesetze regeln die Versorgung mit Energie, die Versorgung mit Wasser, die Entsorgung von Abwasser und Müll, die Verwertung von Reststoffen, die Erbringung öffentlicher Verkehrsleistungen, die Erbringung von Gesundheitsleistungen, die Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wohnraum, von öffentlich genutzten Flächen und Immobilien sowie die Bereitstellung von grundlegenden Leistungen der Kommunikation.

Über Lobbe

Lobbe ist ein mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen im Bereich technische Dienstleistungen mit Sitz in Iserlohn. Das erfolgreiche Unternehmen umfasst die Bereiche Industrieservice und Abfallentsorgung. Bundesweit zählt Lobbe 2.700 Beschäftigte an 58 Standorten und hat derzeit 138 Auszubildende. Lobbe erwirtschaftet jährlich 360 Millionen Euro (Stand 2020).

IFAT 2020 abgesagt

Die IFAT 2020 fällt aus – nächste IFAT: 30. Mai bis 3. Juni 2022

Weitere Informationen zur IFAT 2020 finden Sie hier.

Stratmann ist ab Jahresbeginn Teil der Lobbe-Gruppe

Iserlohn. Zum 1. Januar 2020 übernimmt Lobbe die Unternehmen der Stratmann-Gruppe. Seit vielen Jahrzehnten verbindet die Inhaberfamilien Stratmann und Edelhoff über alle Generationen hinweg eine persönliche Freundschaft, die bis in die Anfänge der Entsorgungswirtschaft zurückgeht. Von diesem Jahr an werden sich Lobbe und Stratmann gemeinsam den gewachsenen Anforderungen des Entsorgungsmarktes stellen. Dabei bleibt Stratmann zunächst in der neuen Struktur eine selbständige Einheit. Auch die Ausrichtung als durch eine starke Unternehmerfamilie geprägte Unternehmensgruppe bleibt in gewohntem Umfang erhalten.

Gleichzeitig entsteht die drittgrößte, unabhängige mittelständische Entsorgungsgruppe mit rund 2500 Beschäftigten an mehr als 50 Standorten in Deutschland. Innerhalb der Unternehmensgruppe werden Synergien gebündelt. Insgesamt steigt die Wettbewerbsfähigkeit, da bestehende Märkte ausgebaut und neue Märkte erschlossen werden. Für den Unternehmenserfolg und für weiteres Wachstum sind die individuellen Fähigkeiten der Mitarbeiter ein entscheidender Baustein. Die bisherigen Standorte sollen in ihrer jetzigen Struktur erhalten bleiben.

Als Partner von Städten und Kreisen sind Stratmann und Lobbe zukünftig gemeinsam in der kommunalen Entsorgung für rund 1,8 Millionen Bürger im Hochsauerland, Ostwestfalen, Nordhessen und Südwestfalen verantwortlich. Mit den unternehmenseigenen Anlagen für die Aufbereitung von Wertstoffen tragen Stratmann und Lobbe schon heute erheblich zur nachhaltigen Nutzung von Rohstoffen bei. Gleichzeitig verantwortet die Lobbe-Unternehmensgruppe die Entsorgungssicherheit für über tausend Gewerbekunden. Dienstleistungen wie Ölwehr, Kanalreinigung und –sanierung, sowie Industriereinigung runden das Angebot für private und öffentliche Kunden ab.

Auch in Zukunft werden Innovation und Investition untrennbar miteinander verbunden sein. Dabei hilft ein klarer Blick auf politische Rahmenbedingungen, auf Kundenanforderungen sowie auf globale Themen wie die Digitalisierung. Diesen Weg gehen Stratmann und Lobbe nun gemeinsam.

Über Lobbe

Lobbe ist ein mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen im Bereich technische Dienstleistungen mit Sitz in Iserlohn. Das erfolgreiche Unternehmen umfasst die Bereiche Industrieservice und Abfallentsorgung. Bundesweit zählt Lobbe 1.950 Beschäftigte an 44 Standorten und hat derzeit 100 Auszubildende. Lobbe erwirtschaftet jährlich 320 Millionen Euro (Stand 2018).

Kontakt

Lobbe Entsorgung West GmbH & Co KG
Lobbe Industrieservice GmbH & Co KG
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