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Neue Generation der Auszubildenden startet am 2.8.2021

Iserlohn. Klimaneutralität, Umwelt- und Ressourcenschutz sind für junge Menschen sehr hohe Werte. Daher steht auch ein Ausbildungsplatz in diesen Bereichen bei Auszubildenden hoch im Kurs. Lobbe begrüßt daher als attraktiver Arbeitgeber im Bereich Kreislaufwirtschaft insgesamt 45 neue Auszubildende. „Gerade angesichts der Pandemie waren die Herausforderungen für die Bewerber und die Ausbilder bei der Auswahl der Azubis besonders hoch“, sagt Gesellschafterin Heike Vangerow. Lobbe hat viel von dem zu bieten, was für junge Menschen bei der Berufswahl entscheidend ist. Neben dem aktiven Beitrag im Bereich Umweltdienstleistungen stehen Verlässlichkeit und Zukunftsfähigkeit des Berufes weit oben auf der Prioritätenliste von Schulabgängern – und hier kann Lobbe punkten.

Zum Start von der Schulbank ins Berufsleben veranstalteten die Ausbilder einen Workshop für die Azubis. Neben den einzelnen Fachbereichen, die dabei vorgestellt wurden, ging es auch um so genannte „soft skills“ wie Teamarbeit, verantwortliches Handeln und veränderte neue Kommunikation im Unternehmen. Auf diese Fähigkeiten werden die jetzigen Azubis später immer wieder zurückgreifen müssen. Die diesjährigen Azubis absolvieren eine Ausbildung zum Berufskraftfahrer (16), zu Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice (8), Industriekauffrau/-mann (8), Industriemechaniker (2), KFZ-Mechatroniker (4), Fachkraft Kreislauf und Abfallwirtschaft (1), Kauffrau/-mann für Büromanagement (2) und Fachinformatiker (1), Fachinformatiker (4) in den Anwendungsbereichen Systemintegration und Anwendungsentwicklung.

Vom Magazin Focus erhielt Lobbe mehrfach Arbeitgeberauszeichnung, darunter auch die Nominierung für „Deutschlands beste Ausbildungsbetriebe“. Da Lobbe grundsätzlich für den eigenen Bedarf ausbildet, finden Auszubildende hier bei entsprechender Leistung sowohl Übernahmechancen als auch vielfältige Möglichkeiten, sich im Beruf durch kontinuierliche Fort- und Weiterbildung weiter zu qualifizieren. Als Unternehmen, das sich stetig weiterentwickelt und in innovative Technologien investiert, bleibt der Arbeitsplatz stets spannend.

Über Lobbe

Als mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen bietet Lobbe umfassende Umweltdienstleistungen aus einer Hand. Die Schwerpunkte im Leistungsportfolio liegen in den Bereichen Industrieservice, Abfallentsorgung, Wertstoffaufbereitung, Sanierung, Kanaldienstleistungen und Havariemanagement. Bundesweit zählt Lobbe 2.500 Beschäftigte an 63 Standorten und hat derzeit 137 Auszubildende. Lobbe erwirtschaftet jährlich 420 Millionen Euro (Stand 2021).

Kontakt:
Lobbe Industrieservice GmbH & Co KG
Public Relations
Bernhard-Hülsmann-Weg 2
D-58644 Iserlohn
Tel: +49 173 – 72 99 – 214
Fax: +49 23 71 – 888 – 108
Email: sabine.guenther@lobbe.de

Der neue Blog aus der Lobbe-Welt

Iserlohn. Heute reicht es nicht mehr aus, lediglich die Ausbildung an sich attraktiv zu machen. Wie sieht die Ausbildung bei Lobbe aus? Welche betriebsinternen Angebote gibt es? Welche neuen Eindrücke stürmen auf Auszubildende ein? Mit einem neuen und digitalen Ansatz überzeugt Lobbe jetzt junge Talente von sich als attraktiven Arbeitgeber. Im neuen Azubiblog (www.azubiblog-lobbe.de) bekommen potentielle Bewerber direkte Einblicke in die Ausbildung und das Unternehmen.

Ziel des Azubiblogs ist es, die Ausbildung bei Lobbe erlebbar zu machen. Dabei geht es nicht nur um harte Fakten. Den Auszubildenden liegt es am Herzen, interessierten Jugendlichen die Ausbildung bei Lobbe so nahe zu bringen, als würdet sie selbst schon hier arbeiten. Das Bloggerteam ist mit sieben kreativen Köpfen breit aufgestellt und besteht aus Industriekaufleuten, Fachkräften für Rohr-, Kanal- und Industrieservice und Fachinformatikern. Inhaltlich geht es im Azubiblog um die verschiedensten Themen, wie Hilfestellungen bei Bewerbungen oder aktuelle Aktionen und Events bis hin zu Erfahrungsberichten, um den Lesern einen Einblick in die spannende und vielseitige Ausbildung zu geben.

Umwelt- und Ressourcenschonung sind heute Themen, die immer wichtiger werden. Gerade Jobs in grünen Zukunftsbranchen sind daher vielfältig, spannend und bieten langfristig eine gute Zukunftsperspektive. Lobbe ist in Bereich „Green Business“ ein innovatives, technikorientiertes Unternehmen mit über 2.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Rollstuhlgerechtes Lobbe-Fahrzeug transportiert nicht mobile Senioren zum Impfzentrum

Iserlohn, 17.3.21. Gustav Dieter Edelhoff ist mit seinen 83 Jahren nicht nur Senior und gehört damit zur höchsten Prioritätsstufe für das Impfen gegen Corona. Er ist zudem Begründer des Unternehmens Lobbe mit heute 2.500 Mitarbeitern. Beides hat ihn dazu veranlasst, einen Impfshuttle für Senioren anzubieten.

Dazu wurde ein Transportbus von Lobbe so umgebaut, dass der Fahrer durch eine Scheibe von den Fahrgästen getrennt ist. Der Einstieg verfügt über einen Hebesitz, der auch gehbehinderten Menschen in das Fahrzeug verhilft. Zulässig sind außerdem Begleitpersonen. „Es kann nicht sein, dass die 400.000 Einwohner des Märkischen Kreises mit 1.000 Quadratkilometer Fläche nur dann zum Impfzentrum gelangen, wenn sie selbst mit dem Auto dorthin fahren“. Besonders Senioren sind häufig nicht mobil, können oder wollen nicht mehr Autofahren. Eine weitere Hürde ist das bisher nur in Lüdenscheid errichtete Impfzentrum, zu dem die Einwohner aus der bevölkerungsreichsten Stadt Iserlohn anreisen müssen. „Im MK ist die nächste Stadt nicht einfach nur um die Ecke, ohne Auto geht es angesichts mangelnder öffentlicher Verkehrsinfrastruktur nicht“, weiß Edelhoff. Diese Gründe haben ihn zu der Idee veranlasst, den Firmeneigenen Kleinbus für diesen guten Zweck zur Verfügung zu stellen. „Ich bin selbst damit zum Impfzentrum gefahren!“, ist Edelhoff stolz. Das Angebot wird bisher gut angenommen. Interessenten können sich unter der Telefonnummer 02371 217 2087 anmelden.

Über Lobbe

Lobbe ist ein mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen im Bereich technische Dienstleistungen mit Sitz in Iserlohn. Das erfolgreiche Unternehmen umfasst die Bereiche Industrieservice und Abfallentsorgung. Bundesweit zählt Lobbe 2.500 Beschäftigte an 63 Standorten und hat derzeit 137 Auszubildende. Lobbe erwirtschaftet jährlich 420 Millionen Euro (Stand 2021).

Kontakt:

Lobbe Entsorgung West GmbH & Co KG/
Lobbe Industrieservice GmbH & Co KG
Sabine Günther
Public Relations
Stenglingser Weg 4 – 12
D-58642 Iserlohn

Tel.: +49 23 74 – 504 – 349
Fax: +49 23 74 – 504 – 353
sabine.guenther@lobbe.de
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PRESSEFOTO Shuttle von Lobbe mit Gustav Dieter Edelhoff und Fahrer Tasso Avramidis

Wer einen eigenen Garten hat, weiß, wie viel Grünabfall im Laufe eines Jahres anfällt. Der Zweckverband für Abfallbeseitigung stellt für die Entsorgung von Grünschnitt, Laub und Ästen zahlreiche Container zur Verfügung. Leider kommt es immer wieder vor, dass nicht nur Pflanzenreste in den Grünabfallcontainern landen, sondern auch Plastiksäcke und Pflanztöpfe aus Kunststoff sowie zahlreiche andere Abfälle, die dort nichts zu suchen haben.

Dies ist im Recycling-Prozess problematisch. Denn der Grünschnitt landet nicht – wie Restmüll und Sperrmüll – in der Müllverbrennungsanlage, sondern wird in Iserlohn-Sümmern und teilweise noch in Folgeanlagen für eine anschließende Verwertung als Düngemittel oder Bodenverbesserer aufbereitet. Und da haben Kunststoffreste natürlich nichts zu suchen. Denn diese könnten sich später auf den Äckern der Landwirte oder in Blumenerden wiederfinden.

Jochen Lippross, Bereichsleiter Biomasse bei der Firma Lobbe, erläutert den Aufbereitungsprozess für den Grünabfall: „Im ersten Schritt werden größere Teile wie Säcke und Pflanztöpfe händisch von Mitarbeitern aussortiert. Hierbei kommen durchaus schon beachtliche Mengen zusammen.“  Vor allem im Frühjahr und Sommer werden zahlreiche Pflanztöpfe herausgeholt. Immer wieder dabei sind Kunststoffsäcke, Plastikfolien oder auch mit Holzschutzmitteln behandeltes Holz, das im Grünabfall ebenfalls nichts zu suchen hat.

Im nächsten Schritt wird der Grünabfall nur grob zerkleinert, um Kunststoffteile möglichst groß zu belassen und dann durch ein Sieb geschickt. Die Feinfraktion kann im günstigsten Fall, wenn alle Grenzwerte für Kunststoffpartikel und Schadstoffe eingehalten werden, direkt und möglichst ortsnah als Düngemittel an landwirtschaftliche Betriebe ausgeliefert werden. Die Grobfraktion muss jedoch in entferntere Kompostwerke abtransportiert werden. Dort werden die Kunststoffanteile mit sehr hohem technischen und energetischen Aufwand entfernt. Muss man beispielsweise ein feineres Sieb verwenden, um noch kleinere Kunststoffteile entfernen zu können, wird im gesamten Prozess weit mehr als der doppelte Energieeinsatz notwendig. Der ökologische Nutzen sinkt und die Kosten für die Aufbereitung steigen, was sich letztendlich auch auf die Abfallgebühren niederschlägt.

Das übergeordnete Ziel der Aufbereitung und Verwertung des Grünabfalls ist Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Doch je mehr Aufwand betrieben werden muss, um Plastik und andere Stoffe aus dem Grünabfall zu entfernen, desto weniger effizient ist das. „Dieses System ist ökologisch beispielhaft. Aber es lebt davon, dass alle mitmachen“, fasst Jochen Lippross den Aufbereitungsprozess zusammen. Daher appelliert Jochen Lippross an die Bürgerinnen und Bürger, beim Entsorgen von Grünabfall darauf zu achten, dass ausschließlich Grünabfall in die Container geworfen wird. Kunststoff und andere nicht verwertbare Abfälle haben dort nichts zu suchen.

Lobbe säubert überdimensionalen „Tauchsieder“ mit chemischer Industriereinigung

Leuna. Hell erleuchtet ragt die ausgebaute Kesselschlange des Abhitzewärmetauschers der modernen Methanolanlage der TOTAL Raffinerie Leuna fünf Meter hoch in den Nachthimmel. Ihre gewundenen Rohrschlangen erinnern an einen überdimensionalen Tauchsieder. Die Ablagerungen im Inneren der Rohleitungen entfernt Lobbe mittels chemischer Industriereinigung.

TOTAL stellt aus Rohöl eine Vielzahl von Kraftstoffen her. Die Raffinerie – „TRM“ (Total Raffinerie Mitteldeutschland GmbH) – zählt zu den modernsten weltweit. Erzeugt wird in Leuna aber auch Methanol, das unter anderem als Lösungsmittel für Harze und Farbstoffe verwendet wird und ein unverzichtbarer Grundstoff für die chemische Industrie ist. Als Vorstufe zur Methanolsynthese wird bei Temperaturen von ca. 1300°C Rohgas aus Vakuum-Visbreaker-Rückstand (VVR) gewonnen. Über Wärmetauscher erfolgt die notwendige Abkühlung des Rohgases. Die dabei abgeleitete Wärme erzeugt dabei Dampf, der innerbetrieblich genutzt wird. Durch Ablagerung der im Rohgas enthaltenen Partikel und Metalle in der Kesselschlange sinkt die Effizienz der Anlage kontinuierlich. In der Folge wird das Rohgas nicht mehr im erforderlichen Maße abgekühlt. Entsprechend fehlt die Hitze für die Dampferzeugung, die Produktivität der Anlage sinkt.

Die Parameter, wann der Wirkungsgrad unter die Wirtschaftlichkeitsgrenzen fällt, sind von TOTAL eindeutig definiert. So war im Februar 2020 ein Intervention fällig: Die Kesselschlange eines der Wärmetauscher (fachlich: „Abhitzewärmetauscher“) musste chemisch gereinigt werden. Die angewendeten Verfahren bei der chemischen Industriereinigung sind hochspezifisch. Bei TOTAL war die Konfiguration werksseitig bis ins letzte Detail vorgeschrieben: externe Pumpstation mit geschlossenem Mischbehälter und Hochleistungs-Gaswäscher. Dieser wäscht den Schwefelwasserstoff aus der Atmosphäre, der beim Lösen der Rückstände aus Kohlenstoff- und Schwefelverbindungen entsteht. Der Mischbehälter war überdies als Abscheider ausgelegt. So konnten die gelösten Feststoffe aus dem Reinigungskreislauf entfernt werden. Das gesamte Equipment musste aus Sicherheitsgründen in einer mobilen Auffangwanne stehen. Lobbe bietet diese Dienstleistung seit vielen Jahren an. Durch die Technik, die Erfahrung und das Know-how ist Lobbe im Sektor der chemischen Industriereinigung führend und deckt diese Marktnische sehr erfolgreich ab.

Halbstündlich mussten alle Parameter des Reinigungsprozesses im mobilen Labor vor Ort kontrolliert werden. Während der dreitägigen Aktion waren die Lobbe-Mitarbeiter rund um die Uhr im Schichtbetrieb im Einsatz. Als alle Analysenwerte im vorgegebenen Bereich lagen, war das Ziel erreicht. Jetzt konnte die Anlage wieder in Betrieb genommen und effektiv gefahren werden. Auch im Sinne der Umwelt übrigens: Denn was TOTAL, aber auch andere Raffinerien im Rahmen ihrer Produktionsprozesse an Stoffen noch verwerten, ist nichts Anderes als Ressourcenschutz. Gut fürs Klima, gut für die Umwelt insgesamt.

Infokasten: Komponenten der chemischen Industriereinigung

Zu der mobilen chemischen Reinigungsanlage zählen einige Grundkomponenten, die optional um andere Elemente erweitert werden können. Der Behälter für die Reinigungslösung, die Pumpe und die Verteilerbalken für die Schläuche befinden sich stets in einer speziell beschichteten Mulde. Vom Verteilerbalken aus kann über mehrere Schläuche die Reinigungslösung in den jeweiligen Behälter, den Apparat, den Wärmetauscher oder das Rohr eingeleitet und nach Durchlauf wieder per Schlauch zur Reinigungslösung zurückgeführt werden. In zeitlich engen Abständen werden im mobilen Labor von Lobbe die für die jeweilige Reinigung erforderlichen Parameter (Säurekonzentrationen, Metallkonzentrationen, pH-Werte, Brechungsindizes, Leitfähigkeiten usw.) aus bzw. von der Reinigungslösung geprüft und so der Behandlungsfortschritt beurteilt. Die bereits verbrauchte Reinigungslösung wird in dafür geeigneten Behältern aufgefangen, ggf. vor Ort vorbehandelt und fachgerecht entsorgt. Bei der Reinigung von größeren Behältern oder Tanks können ein oder mehrere Chemikalien-Tankwaschköpfe zum Einsatz kommen, um die eingesetzte Chemikalienmenge zu minimieren und eine Befahrung der Behälter zu vermeiden. Ist eine bestimmte Reaktionstemperatur für die Arbeiten erforderlich, kann ein Wärmetauscher eingesetzt werden, um die Lösung auf die gewünschte Temperatur zu bringen. Werden bei der chemischen Industriereinigung gasförmige Schadstoffe freigesetzt, werden diese über Hochleistungsgaswäscher aus der entstehenden Abluft ausgewaschen. Für ölhaltige Produktreste oder Feststoffe können speziell als Abscheider ausgebildete Vorlagebehälter eingesetzt werden, um die ausgetragenen Verschmutzungen nicht wieder in den Reinigungskreislauf einzutragen.

Hintergrundinfos: Chemische Industriereinigung

Die chemische Industriereinigung basiert auf dem Prinzip, Teile einer Produktionsanlage oder komplette Produktionsanlagen mit einer exakt auf die Verschmutzung angepassten Reinigungslösung zu reinigen. Wärmetauscher, Tanks, Kessel, Rohrleitungssysteme, Kolonnen oder gesamte Produktionsanlagen können mit chemischer Industriereinigung wieder einsatzfähig gemacht werden. Diese Dienstleistung umfasst eine Reihe unterschiedlichster Aufgaben:

Die Oberflächenbehandlung

  • Beizung von Edelstählen, C-Stahl sowie Sonderlegierungen (Kupfer, Nickel, Aluminium usw.)
  • Passivierung für die Herstellung korrosionsbeständiger Oberflächen bei Edelstählen, C-Stahl, Sonderlegierungen

Die Belagsentfernungen

  • anorganische Anhaftungen und Beläge wie Metalloxide (Kupfer, Nickel, Chrom, Arsen, Cadmium usw.), Metallsulfide (Eisen, Nickel usw.), Karbonate und andere Härtebildner
  • organischen Anhaftungen und Beläge wie Öle, Fette, Teere und Vakuumrückstände

Die Spezialanwendungen

  • Heißpassivierung von Butadien führenden Systemen vor Inbetriebnahme und nach Anlagenöffnung
  • Dekontamination und Spülung von Anlagen zur Vorbereitung der Außerbetriebnahme und Anlagenöffnung, inkl. Abgasbehandlung mittels Gaswäscher
  • Vorbehandlung von Anlagen im Rahmen der Erstinbetriebnahme
  • Einsatz von Niederdrucktankwaschköpfen zur Vermeidung von Anlageneinstiegen und Reduzierung von Behandlungschemikalien

Zur Abdeckung aller Anwendungsgebiete arbeitet Lobbe mit mobilem Equipment, dass flexibel an die konkreten Anforderungen vor Ort anpassbar ist – bis hin zum Einsatz externer Wärmetauscher zum Erwärmen der Reinigungslösungen und umgehend nach Abschluss der Arbeiten aus dem Arbeitsbereich entfernt werden kann.

Klassische Reinigungsverfahren im Industrieservicebereich (Bspw. die Wasserhochdruckreinigung) gehen oft mit einen hohen Aufwand an Vor- und Nachbereitung, Demontage- und Montageleistungen einher. Gerade bei komplexen Anlagensystemen bietet die chemische Industriereinigung einen entscheidenden Vorteil: Anlagenteile müssen nicht zwingend demontiert werden. Ohne aufwändige Demontage- bzw. Montagearbeiten sind die Anlagen wieder schnell verfügbar, Stillstandszeiten werden auf ein Minimum reduziert.Durch einen geschlossenen Kreislauf aus Reinigungslösung und Produktresten kann eine Freisetzung von gasförmigen oder flüssigen Schadstoffen nahezu komplett vermieden werden. Sollten gasförmige Schadstoffe entstehen, werden diese direkt aus dem Kreislauf abgesaugt und mittels Hochleistungsgaswäscher aus dem Abluftstrom gereinigt.

Gerade bei Anlagendekontaminationen vor Öffnung der Anlagen oder produktspezifische Belagsentfernungen ist es wichtig, eine optimal auf die Problemstellung angepasste Reinigungslösung einzusetzen. Vor Beginn der eigentlichen Arbeiten entnimmt das erfahrene Lobbe-Team Proben. Im Lobbe-eigenen Labor werden verschiedene chemische Ansätze auf ihre Wirksamkeit getestet. So beginnt die Problemlösung schon lange vor dem Einsatz vor Ort – im Labor. Erst wenn die passende chemische Zusammensetzung der Reinigungslösung gefunden ist, wird mit dem Aufbau der mobilen Anlage begonnen.

Zum mobilen Equipment zählt auch das mobile Labor zur Erfolgskontrolle. So werden vor Ort alle Parameter kontrolliert, die eine Beurteilung des Reinigungsfortschrittes ermöglichen.In zeitlich engen Abständen wird die Wirksamkeit der Reinigungslösung kontrolliert. Sind alle wichtigen Verfahrensparameter im vorgegebenen Zielbereich, ist der Reinigungsprozess abgeschlossen. Zum Schutz der Metalloberflächen von Rohrleitungen, Wärmetauscher oder Tanks werden bei abtragenden Reinigungsverfahren (Beizung) Inhibitoren der Reinigungslösung (Säure) zugesetzt. Die Wirksamkeit dieser Inhibitoren ist essentiell für ein sicheres und qualitätsgerechtes Arbeiten und wird ebenfalls durch Laborkontrollen vor Ort sichergestellt.

Ein spezielles Verfahren der chemische Industriereinigung bietet Lobbe für Anlagen an, in denen Butadien verarbeitet wird. Das Zwischenprodukt zur Kautschuksynthese reagiert bei Sauerstoffkontakt unkontrolliert zu so genanntem „Popcorn“. Dieses „wilde“ Polymer kann großflächig zur Beschädigung von Anlagenteilen führen. Zur Erstinbetriebnahme von Butadien führenden Anlagen, nach Anlagenöffnungen zu Stillständen oder anderen Reinigungsleistungen bei denen Sauerstoff in das System eindringt bzw. Korrosion (Rostbildung) nich tausgeschlossen werden kann, ist die Heiß-Passivierung das Verfahren der Wahl, um gegenüber der Popcornbildung inerte Materialoberflächen zu schaffen.

Über Lobbe

Lobbe ist ein mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen im Bereich technische Dienstleistungen mit Sitz in Iserlohn. Das erfolgreiche Unternehmen umfasst die Bereiche Industrieservice und Abfallentsorgung. Bundesweit zählt Lobbe 2.700 Beschäftigte an 58 Standorten und hat derzeit 138 Auszubildende. Lobbe erwirtschaftet jährlich 360 Millionen Euro (Stand 2020).

Kontakt:

Lobbe Entsorgung West GmbH & Co KG/
Lobbe Industrieservice GmbH & Co KG
Sabine Günther
Public Relations
Stenglingser Weg 4 – 12
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Lobbe begrüßt 40 Auszubildende

Iserlohn/Duisburg – Am 1.8.2020 starten 40 junge Menschen ihre Ausbildung bei Lobbe. „Wir sind stolz, so viele junge Menschen bei uns begrüßen zu dürfen. Auch und gerade während der Corona-Krise bilden wir aus. Denn uns liegt der Nachwuchs im Unternehmen sehr am Herzen“, sagt Heike Vangerow, Gesellschafterin Lobbe Holding GmbH & Co KG. „In unseren beiden Geschäftsbereichen Entsorgung und Industrieservice setzen wir auf langfristige Nachwuchskräfte.

Pandemie-bedingt findet in diesem Jahr nur für einen Teil der 40 Auszubildenden von Lobbe eine Auftaktveranstaltung unter Einhaltung der Sicherheits- und Hygienevorschriften bezüglich Covid-19 in Iserlohn statt. Dies bietet für die Neuen eine gute Gelegenheit, das Unternehmen und die zukünftigen Kollegen schon einmal kennen zu lernen. Die Ausbildungen selbst finden anschließend in den neun Standorten Duisburg, Iserlohn, Hagen, Marienheide, Castrop-Rauxel, Spremberg, Brilon, Bestwig oder Mutterstadt statt.

Neben elf kaufmännischen Auszubildenden absolvieren fünf von ihnen eine Ausbildung zur Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice. Insgesamt 15 Berufsstarter lassen sich zum Berufskraftfahrer ausbilden. „Wir freuen uns besonders darüber, dass unter den Auszubildenden zum Berufskraftfahrer nochmals eine weibliche Kandidatin ist“, sagt Heike Vangerow. Daneben sind zwei angehende Fachinformatiker und ein angehender Informatik-Kaufmann unter den Lobbe-Azubis. Drei junge Menschen haben sich für die Ausbildung zum Industriemechaniker entschieden. Zudem wird eine Auszubildende zur Chemielaborantin und zwei Azubis zum KFZ-Mechatroniker. „Grundsätzlich bilden wir für den eigenen Bedarf aus“, sagt Gesellschafter Gustav Edelhoff. „Wir bieten bei entsprechender Leistung sowohl Übernahmechancen als auch sehr gute Aufstiegsmöglichkeiten“. Denn Lobbe ist daran gelegen, den jungen Menschen über die Ausbildung hinaus eine Perspektive zu bieten. Lobbe sichert damit die Zukunft eines wirtschaftlich erfolgreichen Unternehmens..

Über Lobbe

Lobbe ist ein mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen im Bereich technische Dienstleistungen mit Sitz in Iserlohn. Das erfolgreiche Unternehmen umfasst die Bereiche Industrieservice und Abfallentsorgung. Bundesweit zählt Lobbe 2.700 Beschäftigte an 58 Standorten und hat derzeit 138 Auszubildende. Lobbe erwirtschaftet jährlich 360 Millionen Euro (Stand 2020).

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Lobbe Entsorgung West GmbH & Co KG/
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Sabine Günther
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Lobbe stoppt gemeinsames Vorhaben mit Harmuth zur Klärschlamm-Verbrennung im Essener Stadthafen

Iserlohn, 4.8.20 – Die vor eineinhalb Jahren ursprünglich geplante Wiederaufnahme der Abfallentsorgungsanlage auf dem Gelände vorn Harmuth am Stadthafen in Essen wird endgültig gestoppt. Die 50-prozentige Eignerin der geplanten Energetischen Verwertungsanlage, Lobbe Entsorgung West GmbH & Co KG, wird das Projekt nicht umsetzen.

„Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich grundlegend geändert. Der Betrieb einer Verbrennungsanlage für Klärschlamm macht unter den gegebenen Rahmenbedingungen keinen Sinn mehr“, erläutert Geschäftsführer Christoph Aßmann der Lobbe Entsorgung West GmbH & Co KG in Iserlohn. „Der Bedarf an Verwertungsanlagen mit dem Schwerpunkt Klärschlamm ist in Deutschland ausgeschöpft. Diese Verwertungskapazitäten sind mit den bestehenden und projektierten Anlagen gedeckt“, so Christoph Aßmann weiter.

Daher zieht sich die Lobbe-Unternehmensgruppe aus einer möglichen Investition und einem Umbau der ehemaligen Harmuth-Müllverbrennungsanlage auf dem Gelände des Stadthafens in Essen-Borbeck zurück.

Über Lobbe

Lobbe ist ein mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen im Bereich technische Dienstleistungen mit Sitz in Iserlohn. Das erfolgreiche Unternehmen umfasst die Bereiche Industrieservice und Abfallentsorgung. Bundesweit zählt Lobbe 2.700 Beschäftigte an 58 Standorten und hat derzeit 138 Auszubildende. Lobbe erwirtschaftet jährlich 360 Millionen Euro (Stand 2020).

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Lobbe Entsorgung West GmbH & Co KG/
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Iserlohn. Mit Wirkung zum 01.07.2020 haben sich die PKT-Rohr Frei GmbH & Co. KG und die Abteilung Hydrotec der Lobbe Entsorgung West GmbH Co KG zur Lobbe Kanaltechnik GmbH & Co KG zusammengeschlossen.

Mit vereintem Know-How und einem starken Markenauftritt rüstet sich Lobbe Kanaltechnik für eine erfolgreiche Zukunft. Die außergewöhnlich hohe Qualität der Dienstleistungen im Bereich Kanal-TV-Inspektion, Reinigung und
-sanierung sowie Rohrreinigung und -sanierung erhalten Sie ab jetzt aus einer Hand. Dabei stehen hochmoderne und schonende Verfahren zur Inspektion, Dokumentation, Reinigung und Sanierung von Kanälen und Rohren im Mittelpunkt unserer Leistungen. Mit den so gebündelten Erfahrungen aus zwei Unternehmen setzt die Lobbe Kanaltechnik GmbH & Co KG neue Maßstäbe in der Qualität von Kanaldienstleistungen. Leistung auf höchstem Niveau ist da der Anspruch. Die Standorte in Paderborn und Hagen bieten eine ideale Basis, für unsere Kunden da zu sein.

Alle bestehenden Vertrags- und Leistungsbeziehungen gelten uneingeschränkt fort und werden in vollem Umfang von der Lobbe Kanaltechnik GmbH & Co KG in der gewohnten Weise weitergeführt.

Ab Montag, den 27. April ist das Tragen von Mund- und Nasenschutz an den Bringhöfen in Iserlohn, Letmathe, Menden und Werdohl verpflichtend. Dies geschieht zum Schutz der Anlieferer sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor dem neuartigen Coronavirus.

An den Bringhöfen selbst stehen keine Masken zur Verfügung. Anlieferer sind gehalten, ihre Alltagsmaske beim Besuch der Bringhöfe mitzubringen.

Zweckverband für Abfallbeseitigung
Corunnastraße 50
58636 Iserlohn
www.zfa-iserlohn.de

Ihr Ansprechpartner bei Rückfragen:

Denis Potschien
Medien und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon 02371 9669-35
potschien@zfa-iserlohn.de

Von Lobbe betriebene Wertstoff- und Bringhöfe öffnen nach und nach wieder

Iserlohn, 01.05.2020 – Unter Einhaltung strikter Hygieneregeln öffnen einige, von Lobbe betriebene, Wertstoff- und Bringhöfe wieder zu den regulären Öffnungszeiten. Dies betrifft folgende Städte/Kreise/Gemeinden: Warstein, Arnsberg, Iserlohn-Sümmern, Hemer, Bergneustadt, Attendorn, Castrop-Rauxel (Annahme von Papier und Pappe auch von Kleingewerbekunden) und Balve.

Zum Schutz vor Ansteckung mit dem Covid-19-Virus gelten dabei strikte Hygiene- und Abstandsregeln. Je nach Platzangebot legt Lobbe die maximale Anzahl erlaubter Fahrzeuge fest. Die Hygiene- und Abstandsregeln werden stichprobenartig von den zuständigen Ordnungsämtern überprüft. Die Fahrzeuge werden durch eigenes Personal an den Zufahrten kontrolliert und eingewiesen. Pro Fahrzeug kann nur eine Person das Auto verlassen. Kinder sollten, wenn möglich, besser zu Hause bleiben. Die Mitarbeiter der Bringhöfe tragen Mundschutz und Handschuhe. Sofern verfügbar, können Anlieferer einen Mundschutz vor Ort erwerben, falls sie selbst über keinen eigenen verfügen – das Tragen eines Mundschutzes ist Pflicht. Dies soll die Gesundheit aller Beteiligten schützen  Bei der Bezahlung gilt: möglichst bargeldlos, wenn ec-Geräte vorhanden sind. Bei der Bezahlung sind Mitarbeiter und Anlieferer durch eine Plexiglasscheibe voneinander getrennt. Sämtliche Kontaktflächen werden von den Mitarbeitern regelmäßig desinfiziert. Auch wenn derzeit nur wenige Bringhöfe geöffnet sind: Es sind nur Anlieferungen aus den jeweiligen Kommunen zulässig, eine überregionale Entsorgung von z.B. Grünschnitt wird nicht angenommen.


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