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Ab Montag, den 27. April ist das Tragen von Mund- und Nasenschutz an den Bringhöfen in Iserlohn, Letmathe, Menden und Werdohl verpflichtend. Dies geschieht zum Schutz der Anlieferer sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor dem neuartigen Coronavirus.

An den Bringhöfen selbst stehen keine Masken zur Verfügung. Anlieferer sind gehalten, ihre Alltagsmaske beim Besuch der Bringhöfe mitzubringen.

Zweckverband für Abfallbeseitigung
Corunnastraße 50
58636 Iserlohn
www.zfa-iserlohn.de

Ihr Ansprechpartner bei Rückfragen:

Denis Potschien
Medien und Öffentlichkeitsarbeit
Telefon 02371 9669-35
potschien@zfa-iserlohn.de

Von Lobbe betriebene Wertstoff- und Bringhöfe öffnen nach und nach wieder

Iserlohn, 01.05.2020 – Unter Einhaltung strikter Hygieneregeln öffnen einige, von Lobbe betriebene, Wertstoff- und Bringhöfe wieder zu den regulären Öffnungszeiten. Dies betrifft folgende Städte/Kreise/Gemeinden: Warstein, Arnsberg, Iserlohn-Sümmern, Hemer, Bergneustadt, Attendorn, Castrop-Rauxel (Annahme von Papier und Pappe auch von Kleingewerbekunden) und Balve.

Zum Schutz vor Ansteckung mit dem Covid-19-Virus gelten dabei strikte Hygiene- und Abstandsregeln. Je nach Platzangebot legt Lobbe die maximale Anzahl erlaubter Fahrzeuge fest. Die Hygiene- und Abstandsregeln werden stichprobenartig von den zuständigen Ordnungsämtern überprüft. Die Fahrzeuge werden durch eigenes Personal an den Zufahrten kontrolliert und eingewiesen. Pro Fahrzeug kann nur eine Person das Auto verlassen. Kinder sollten, wenn möglich, besser zu Hause bleiben. Die Mitarbeiter der Bringhöfe tragen Mundschutz und Handschuhe. Sofern verfügbar, können Anlieferer einen Mundschutz vor Ort erwerben, falls sie selbst über keinen eigenen verfügen – das Tragen eines Mundschutzes ist Pflicht. Dies soll die Gesundheit aller Beteiligten schützen  Bei der Bezahlung gilt: möglichst bargeldlos, wenn ec-Geräte vorhanden sind. Bei der Bezahlung sind Mitarbeiter und Anlieferer durch eine Plexiglasscheibe voneinander getrennt. Sämtliche Kontaktflächen werden von den Mitarbeitern regelmäßig desinfiziert. Auch wenn derzeit nur wenige Bringhöfe geöffnet sind: Es sind nur Anlieferungen aus den jeweiligen Kommunen zulässig, eine überregionale Entsorgung von z.B. Grünschnitt wird nicht angenommen.

Entsorgungsfahrzeuge im neuen Look und im bisherigen Rhythmus

Iserlohn, 9.4.2020. Seit dem 1. Januar 2020 ist das Bestwiger Entsorgungsunternehmen Stratmann ein Teil der Lobbe-Unternehmensgruppe. Zukünftig wird dies auch für die rund 1,8 Millionen Bürger im Hochsauerland, Ostwestfalen, Nordhessen und Südwestfalen sichtbar. Die Entsorgungsfahrzeuge und Container werden sukzessive den neuen Unternehmensnamen und das Lobbe-Logo tragen.

Die ersten Fahrzeuge im Lobbe-Look fahren ab jetzt im westlichen Teil des Hochsauerlandkreises. Hier ist Lobbe mit dem Wertstoffhof bei vielen Bürgern bereits bekannt. In Siegen-Wittgenstein sind zukünftig die ersten Fahrzeuge für die kommunale Abfuhr in Bad Berleburg unterwegs und ersetzen dort die bisher bekannten Entsorgungsfahrzeuge von Stratmann. Alle vereinbarten und geplanten Abfuhrtermine bleiben unverändert bestehen.

Mit der gemeinsamen Firmierung unter dem Lobbe-Logo entsteht die drittgrößte, unabhängige mittelständische Entsorgungsgruppe mit rund 2.700 Beschäftigten an mehr als 50 Standorten in Deutschland. Innerhalb der Unternehmensgruppe werden Synergien gebündelt. Insgesamt steigt die Wettbewerbsfähigkeit, da bestehende Märkte ausgebaut und neue Märkte erschlossen werden. Für den Unternehmenserfolg und für weiteres Wachstum sind die individuellen Fähigkeiten der Mitarbeiter ein entscheidender Baustein. Mit den unternehmenseigenen Anlagen für die Aufbereitung von Wertstoffen tragen Stratmann und Lobbe schon heute erheblich zur nachhaltigen Nutzung von Rohstoffen bei. Gleichzeitig verantwortet die Lobbe-Unternehmensgruppe die Entsorgungssicherheit für über tausend Gewerbekunden. Dienstleistungen wie Ölwehr, Kanalreinigung und –sanierung, sowie Industriereinigung runden das Angebot für gewerbliche, private und öffentliche Kunden ab. Seit vielen Jahrzehnten verbindet die Inhaberfamilien Stratmann und Edelhoff über alle Generationen hinweg eine persönliche Freundschaft, die bis in die Anfänge der Entsorgungswirtschaft zurückgeht. Von diesem Jahr an werden sich Lobbe und Stratmann gemeinsam den gewachsenen Anforderungen des Entsorgungsmarktes stellen.

Über Lobbe

Lobbe ist ein mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen im Bereich technische Dienstleistungen mit Sitz in Iserlohn. Das erfolgreiche Unternehmen umfasst die Bereiche Industrieservice und Abfallentsorgung. Bundesweit zählt Lobbe 2.700 Beschäftigte an 58 Standorten und hat derzeit 138 Auszubildende. Lobbe erwirtschaftet jährlich 360 Millionen Euro (Stand 2020).

Kontakt:

Lobbe Entsorgung West GmbH & Co KG/Lobbe Industrieservice GmbH & Co KG
Sabine Günther
Public Relations
Stenglingser Weg 4 – 12
D-58642 Iserlohn

Tel.: +49 23 74 – 504 – 349
Fax: +49 23 74 – 504 – 353
sabine.guenther@lobbe.de
www.lobbe.de

Müllentsorgung ist systemrelevant

Iserlohn, 3.4.2020. Jeder Arbeitgeber schützt seine Angestellten vor der Corona-Pandemie nach den vorhandenen Möglichkeiten. Doch was passiert mit dem Müll? „Der wird weiterhin wie gewohnt abgeholt“, sagt Heike Vangerow, Gesellschafterin der Lobbe Holding GmbH & Co KG. Das ist auch erforderlich, denn die Entsorgung von Müll ist systemrelevant. Allerdings hat Lobbe in Absprache mit den beauftragenden Kommunen, Gemeinden und Kreisen die Bringhöfe vorläufig geschlossen, dies betrifft Attendorn, Arnsberg, Warstein, Iserlohn, Balve, Bergneustadt, Hemer, Menden, Werdohl. „Einzelne Anlieferungen sind nach telefonischer Absprache in Ausnahmefällen möglich. Dabei gibt es grundsätzlich nur noch die Möglichkeit der elektronischen Zahlung“, so Heike Vangerow weiter. Die Entsorgung von Sperrmüll wird weiterhin aufrecht erhalten, wie bisher auch. Das Schadstoffmobil im Märkischen Kreis und im Hochsauerlandkreis fährt derzeit nicht, ebenso können Elektrokleingeräte zurzeit nicht entsorgt werden. Die Müllwerker sind durch ihre Persönliche Schutzausrüstung (Warnkleidung, Sicherheitsschuhe, Handschuhe) ausreichend geschützt. Allerdings sollten Haushalte, in denen infizierte Personen oder Personen mit häuslicher Quarantäne beachten, dass sie die Abfälle in gut und sicher verknotete Abfalltüten in die Behälter geben und die Behälter nicht überfüllen, so dass die Deckel geschlossen bleiben. Das verhindert, dass die Lobbe-Mitarbeiter und auch weitere Personen nicht mit den Abfällen in Berührung kommen. So kann die weitere Verbreitung des Virus auf diesem Wege möglichst vermieden werden. „Auch die Abfuhr der Leichtverpackungen aus der Sammlung von gelbem Sack oder gelber Tonne läuft erst einmal wie geplant nach dem gewohnten Schema weiter“, betont die Gesellschafterin.

Technische Dienstleistungen weiterhin möglich

Auch in Zeiten der Corona-Krise müssen Umweltgefahren abgewehrt, undichte Rohre saniert, gefährliche Abfälle entsorgt werden, Reinigungsarbeiten in der Industrie bei Werksstillständen durchgeführt werden können. Alle diese technischen Dienstleistungen erbringt Lobbe weiterhin. Im Bereich Havariemanagement betreibt Lobbe im Auftrag von Feuerwehren und Autobahnmeistereien einen 24/7-Bereitschaftsdienst in der Gefahrenabwehr. Die Sanierung von Schäden in Rohrleitungen wird seitens der Lobbe-Kanaldienstleistungen weiterhin durchgeführt. Die Annahme von flüssigen sowie gewerblichen Abfällen ist zu den gewohnten Zeiten wie bisher möglich. Die Reinigungsarbeiten des Lobbe-Industrieservice werden unter Berücksichtigung der entsprechenden Hygienevorschriften und Werksauflagen im geplanten Umfang bis auf Weiteres durchgeführt.

Homeoffice und Videokonferenz

Bei den Verwaltungstätigkeiten hat sich Lobbe entsprechend organisiert. Eine Maßnahme ist das Isolieren der Beschäftigten mittels Homeoffice. „Auch wir schicken unsere Verwaltungsangestellten soweit möglich ins Homeoffice. So arbeiten die Abteilungen häufig Teamweise in einem zweiwöchigen, rollierenden Wechsel“, erläutert Heike Vangerow. Dabei haben Eltern von Kindern selbstverständlich Vorrang. Die Beschäftigten, deren Anwesenheit am Arbeitsplatz erforderlich ist, erhalten Einzelbüros. Desinfektionsmittel werden in jedem Gebäude ausreichend und zahlreich zur Verfügung gestellt. Die Geschäftsführung ist räumlich auf unterschiedliche Standorte aufgeteilt und stimmt sich mittels Videokonferenzen ab.

Abfallentsorgung und Instandhaltung kritischer Infrastruktur sind systemrelevant

Verschiedene Gesetze regeln die Versorgung mit Energie, die Versorgung mit Wasser, die Entsorgung von Abwasser und Müll, die Verwertung von Reststoffen, die Erbringung öffentlicher Verkehrsleistungen, die Erbringung von Gesundheitsleistungen, die Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wohnraum, von öffentlich genutzten Flächen und Immobilien sowie die Bereitstellung von grundlegenden Leistungen der Kommunikation.

Über Lobbe

Lobbe ist ein mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen im Bereich technische Dienstleistungen mit Sitz in Iserlohn. Das erfolgreiche Unternehmen umfasst die Bereiche Industrieservice und Abfallentsorgung. Bundesweit zählt Lobbe 2.700 Beschäftigte an 58 Standorten und hat derzeit 138 Auszubildende. Lobbe erwirtschaftet jährlich 360 Millionen Euro (Stand 2020).

IFAT 2020 abgesagt

Die IFAT 2020 fällt aus – nächste IFAT: 30. Mai bis 3. Juni 2022

Weitere Informationen zur IFAT 2020 finden Sie hier.

Stratmann ist ab Jahresbeginn Teil der Lobbe-Gruppe

Iserlohn. Zum 1. Januar 2020 übernimmt Lobbe die Unternehmen der Stratmann-Gruppe. Seit vielen Jahrzehnten verbindet die Inhaberfamilien Stratmann und Edelhoff über alle Generationen hinweg eine persönliche Freundschaft, die bis in die Anfänge der Entsorgungswirtschaft zurückgeht. Von diesem Jahr an werden sich Lobbe und Stratmann gemeinsam den gewachsenen Anforderungen des Entsorgungsmarktes stellen. Dabei bleibt Stratmann zunächst in der neuen Struktur eine selbständige Einheit. Auch die Ausrichtung als durch eine starke Unternehmerfamilie geprägte Unternehmensgruppe bleibt in gewohntem Umfang erhalten.

Gleichzeitig entsteht die drittgrößte, unabhängige mittelständische Entsorgungsgruppe mit rund 2500 Beschäftigten an mehr als 50 Standorten in Deutschland. Innerhalb der Unternehmensgruppe werden Synergien gebündelt. Insgesamt steigt die Wettbewerbsfähigkeit, da bestehende Märkte ausgebaut und neue Märkte erschlossen werden. Für den Unternehmenserfolg und für weiteres Wachstum sind die individuellen Fähigkeiten der Mitarbeiter ein entscheidender Baustein. Die bisherigen Standorte sollen in ihrer jetzigen Struktur erhalten bleiben.

Als Partner von Städten und Kreisen sind Stratmann und Lobbe zukünftig gemeinsam in der kommunalen Entsorgung für rund 1,8 Millionen Bürger im Hochsauerland, Ostwestfalen, Nordhessen und Südwestfalen verantwortlich. Mit den unternehmenseigenen Anlagen für die Aufbereitung von Wertstoffen tragen Stratmann und Lobbe schon heute erheblich zur nachhaltigen Nutzung von Rohstoffen bei. Gleichzeitig verantwortet die Lobbe-Unternehmensgruppe die Entsorgungssicherheit für über tausend Gewerbekunden. Dienstleistungen wie Ölwehr, Kanalreinigung und –sanierung, sowie Industriereinigung runden das Angebot für private und öffentliche Kunden ab.

Auch in Zukunft werden Innovation und Investition untrennbar miteinander verbunden sein. Dabei hilft ein klarer Blick auf politische Rahmenbedingungen, auf Kundenanforderungen sowie auf globale Themen wie die Digitalisierung. Diesen Weg gehen Stratmann und Lobbe nun gemeinsam.

Über Lobbe

Lobbe ist ein mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen im Bereich technische Dienstleistungen mit Sitz in Iserlohn. Das erfolgreiche Unternehmen umfasst die Bereiche Industrieservice und Abfallentsorgung. Bundesweit zählt Lobbe 1.950 Beschäftigte an 44 Standorten und hat derzeit 100 Auszubildende. Lobbe erwirtschaftet jährlich 320 Millionen Euro (Stand 2018).

Kontakt

Lobbe Entsorgung West GmbH & Co KG
Lobbe Industrieservice GmbH & Co KG
Sabine Günther
Public Relations
Bernhard-Hülsmann-Weg 2
D-58644 Iserlohn

Tel.: +49 2374 -504 – 349
Fax: +49 23 71 – 504 – 353
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46 junge Menschen starten jetzt ihre Ausbildung in sieben Berufen

Iserlohn. „Ein zukunftsfähiges Unternehmen braucht frische Ideen und eine junge Generation“, sagt Gesellschafterin Heike Vangerow. Lobbe ist stolz, insgesamt 46 Auszubildende in diesem Jahr begrüßen zu dürfen – besonders angesichts des deutschlandweiten Fachkräfte-Mangels eine Auszeichnung für das Familienunternehmen. Nicht nur die attraktive Branche im Bereich Umweltdienstleistungen war für die Auszubildenden ein Grund, sich für Lobbe zu entscheiden. Auch die Verlässlichkeit und Zukunftsfähigkeit des Berufes an sich und des Arbeitgebers sind die hauptsächlichen Entscheidungskriterien für die Berufswahl. Hier punktet Lobbe, denn grundsätzlich wird für den eigenen Bedarf ausgebildet. Daher wurde Lobbe als Ausbildungsbetrieb und als Arbeitgeber vom Magazin Focus in den vergangenen Jahren mehrfach ausgezeichnet.

Die jungen Leute sind hoch motiviert; sie erhielten eine Einführung von verschiedenen Abteilungsleitern und nahmen an mehreren Workshops teil. Viele hatten sich sichtlich fundierte Gedanken gemacht, wie der Umstieg von der Schulbank ins Berufsleben aussieht, was verantwortliches Handeln und Teamarbeit bedeuten. Das abschließende, gemeinsame Mittagessen mit der Gesellschafterfamilie Edelhoff und den Lobbe-Führungskräften war für alle ein gelungenes Highlight, bevor es in die einzelnen Abteilungen ging.

Die diesjährigen Azubis absolvieren eine Ausbildung in sieben verschiedenen Berufen: Berufskraftfahrer (14), Fachinformatiker Systemintegration (3), Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice (14), Industriekauffrau/-mann (8), Industriemechaniker (3), Kfz-Mechatroniker (2), Kauffrau/-mann für Büromanagement (2).

Über Lobbe

Lobbe ist ein mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen im Bereich technische Dienstleistungen mit Sitz in Iserlohn. Das erfolgreiche Unternehmen umfasst die Bereiche Industrieservice und Abfallentsorgung. Bundesweit zählt Lobbe 1.950 Beschäftigte an 44 Standorten und hat derzeit 100 Auszubildende. Lobbe erwirtschaftet jährlich 320 Millionen Euro (Stand 2018).

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Lobbe Industrieservice GmbH & Co KG
Lobbe Entsorgung West GmbH & Co KG
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Lobbe setzt gemeinsam mit ST-Cleaning bei der Dow Böhlen Tankroboter zur Reinigung ein

Böhlen. Erstmals hat Lobbe in Kooperation mit ST-Cleaning einen Roboter zur Tankreinigung im Werk Böhlen der Dow Olefinverbund GmbH in der Raffinerie DOW Standort Böhlen eingesetzt. Wie eine unbemannte Raumfahrt startet an einem nebligen Novembermorgen die Reinigung eines 40.000 Kubikmeter-Tanks mittels Roboter. Es ist nicht der erste Tank, den Lobbe in Kooperation mit ST-Cleaning per Roboter reinigt. „Die Pilotprojekte sind abgeschlossen und der Ablauf ist jetzt optimiert“, sagt Bastian Spitzner, der bei der Anlieferung des Roboters vor Ort ist. „Die Aufbauarbeiten nehmen mehr Zeit in Anspruch, als bei der manuellen Reinigung, aber insgesamt ist eine unbemannte Tankreinigung schneller: Der Roboter wird nicht müde und kann 24 Stunden durcharbeiten, 7 Tage in der Woche“. Bei einer manuellen Reinigung, die außenluftunabhängig und mit Chemieschutz-Anzügen durchgeführt wird, müssen sich die Facharbeiter jede Stunde abwechseln. Ein Mehrschichtbetrieb würde da die personellen Kapazitäten stark strapazieren.

Rückstandsfrei vor Renovierung

Der Naphtha-Tank auf dem Böhlener Gelände der Dow, ein Behälter mit 52 Metern im Durchmesser, wurde 1996 errichtet und 2002 zuletzt gereinigt. Naphtha ist eine leicht flüchtige Rohbenzin-Substanz. Feststoffe aus vorangehenden Verarbeitungsschritten und aus der Lagerung selbst sammelt sich dort, derzeit dürften dies um die 1.000 Tonnen sein. Da der Tank komplett renoviert werden soll – das Dach wird später ausgetauscht, die Böden erneuert – muss er geleert und von Rückständen befreit werden. Dazu wurde zunächst die gasförmige Atmosphäre im Tank abgesaugt, durch Frischluft ersetzt und die noch vorhandenen Reste abgefackelt. Erst, wenn die Konzentration von Schadstoffen ein Mindestmaß gemäß den Vorschriften erreicht hat, kann das Mannloch geöffnet werden, um von dort aus eine Schleuse in den äußeren Bereich zu errichten. Durch diese Schleuse soll der Roboter in den Tank einfahren

Klein, unbemannt und per Joystick zu steuern

Seit einigen Monaten kooperiert Lobbe Industrieservice mit dem Unternehmen ST-Cleaning, um weitere Arbeitsprozesse so stark wie möglich zu automatisieren. Mehr Automatisierung bedeutet zugleich eine höhere Arbeitssicherheit, da Facharbeiter nicht mehr direkt im gefährdenden Bereich tätig sind. Bei der Dow in Böhlen werden nach und nach die Komponenten aufgebaut. Neben dem eigentlichen Roboter wird ein Container für die Steuerung eingerichtet, Gaswäscher, Saugfahrzeuge und Hydraulikantriebe installiert. Die Absaug-Schläuche müssen mit dem Roboter verbunden werden, ebenso eine Wasserzuleitung, damit der fest gewordene Schlamm im Inneren aufgespritzt und absaugfähig gemacht werden kann. Auch die drei LED-beleuchteten Kameras werden vorab installiert. Der Roboter selbst ist so klein, dass er durch ein mindestens 60 Zentimeter im Durchmesser großes Mannloch in den Tank eingefahren werden kann. Allerdings erst dann, wenn eine Fläche von rund zwei mal zwei Metern am Eingang gesäubert und von Resten befreit wurde. Der Roboter wiegt ca. 500 Kilogramm und die Ketten des Antriebs sind magnetisch. So hält sich der Roboter am metallischen Tankboden fest, vorausgesetzt, an der Einstiegsstelle ist der Boden bereits gereinigt. Ist der Roboter im Inneren des Tanks, fahren seine Kameras und die Hebelarme aus. Jetzt kann die Navigation im eigens dazu eingerichteten Container starten. Mittels Joystick können Fahrtrichtung und Geschwindigkeit eingestellt werden. Der Kontrolleur sieht auf dem Monitor ein Übersichtsbild sowie das vordere und hintere Ende des Roboters. Damit kann auch verhindert werden, dass sich in den Schläuchen Schlaufen bilden.

Nach 30 Schichten fertig

Nach rund 30 Arbeitsschichten ist die Arbeit des Roboters beendet. Wieder wird die Atmosphäre mit Frischluft ausgetauscht, die restlichen Gase abgefackelt und das Mannloch zur Schleuse geöffnet. Nach dem Ausfahren des Roboters wird dieser komplett demontiert und gereinigt – damit ist er bereit, für die nächste, unbemannte Tankfahrt. Die Feinreinigung nach dem Einsatz des Roboters wird manuell erfolgen, da Rinnen, Rohre, Anschlussstücke und Bauelemente, die hervorstehen, nicht vom Roboter erfasst werden können. FAZIT, Schlusssatz – „Mit verhältnismäßig geringem Personaleinsatz haben wir den entsprechenden Behälter in rund 30 Arbeitstagen gereinigt. Bei den Standard-Verfahren hätten diese Arbeiten erheblich länger gedauert“, so Spitzner. Und auch der Kunde ist zufrieden: Künftig wird Dow verstärkt auf automatisierte Verfahren zurückgreifen.

Neue Verwertungsmöglichkeiten für Kunststoffabfälle

Iserlohn. Die Lobbe Gruppe mit Sitz in Iserlohn übernimmt mit Wirkung zum 15.08.2018 die Mehrheit an der FVH Folienveredelung Hamburg GmbH & Co.KG mit Sitz in Schwerin. Übernehmender Gesellschafter  wird die Lobbe Entsorgung West GmbH & Co KG mit einem Anteil von 80 Prozent sein. Die FVH gilt als Spezialist für das Recycling von verschmutzten und vermischten Kunststofffolien sowie Mischkunststoffen – also allen Kunststoffen, die sonst nicht zugeordnet werden können – und stellt hochwertige Typgranulate aus Polyethylen niedriger Dichte für die kunststoffverarbeitende Industrie her. Mit innovativen Verfahren zur Wäsche, Trennung und Trocknung, die weltweit über die CVP Clean Value Plastics GmbH mit Sitz in Hamburg patentiert sind, erzeugt die FVH Rohstoffqualitäten, die weit über das bisher bekannte Maß hinausgehen und bietet somit Verwertungsmöglichkeiten für Kunststoffabfälle, deren Verwertung in der Vergangenheit nur schwer möglich war.

Die Lobbe Gruppe betreibt Sortieranlagen für Leichtverpackungen, die zu den modernsten und fort-schrittlichsten Anlagen im Bundesgebiet  gehören. Mit der Übernahme der FVH ergeben sich nun hervorragende Möglichkeiten, einen Sprung bei der in der Verwertung von gebrauchten Verpackungen zu machen. Die Sortiertiefe kann maßgeblich erhöht werden und dazu beitragen, dass die Menge an werkstofflich verwerteten Kunststoffen deutlich steigt. Die Qualität der Typgranulate, und zukünftig auch Compounds, eröffnet darüber hinaus die Möglichkeit, Primärkunststoffe in Anwendungen und Produkten zu ersetzen, in denen dies bislang nicht vorstellbar war.

„Die Lobbe Gruppe hat mit FVH den idealen Partner gefunden, da dieser über die innovativen Tech-nologien verfügt, aus Postconsumer Kunststoffabfällen hochwertige Granulate für vielfältige Anwen-dungen zu erzeugen und im Zusammenspiel mit unseren Sortieranlagen einen Innovationssprung zu erzeugen.“, so Michael Wieczorek, Geschäftsführer der Lobbe Entsorgung West GmbH & Co KG. Für Michael Hofmann, Geschäftsführer der FVH, bedeutet der Einstieg von Lobbe neben der nachhal-tigen Rohstoffversorgung mit gleichbleibenden Sortierqualitäten auch die Möglichkeit, den Wachs-tumskurs der FVH mit der Herstellung von Compounds fortzusetzen und damit weitere Rohstoffres-sourcen zu erschließen.Die Lobbe Gruppe hat sich mit dieser Übernahme eine Exklusivlizenz der CVP für die patentierten Verfahren in Deutschland gesichert und plant den sukzessiven Ausbau der Kapazitäten und die Aus-weitung auf weitere Stoffströme. Über die Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart.

Über Lobbe

Als mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen bietet Lobbe umfassende Umweltdienstleistungen aus einer Hand. Die Schwerpunkte im Leistungsportfolio liegen in den Bereichen Industrieservice, Abfallentsorgung, Wertstoffaufbereitung, Sanierung, Kanaldienstleistungen und Havariemanagement. Bundesweit zählt Lobbe 1.900 Beschäftigte an 42 Standorten. Lobbe erwirtschaftete im Jahr 2017 rund 300 Millionen Euro.

Über FVH

Die FVH hat im Jahr 2015 im Industriepark Schwerin eine Anlage zur Erzeugung von 18.000 t/a Typgranulaten errichtet. Zum Einsatz kommen die patentierten Verfahren HydroDyn® und AeroDyn® für die Wäsche, Trennung und Trocknung von stark verschmutzten Kunststoffen, insbesondere Folien. Die FVH beschäftigt aktuell 55 Mitarbeiter.

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Focus zeichnet Lobbe als ein Unternehmen mit den „besten Jobs mit Zukunft“ aus

Iserlohn, 10.7.2018 – Aus einer Gesamtheit von rund 10.000 Unternehmen in Deutschland ist Lobbe als Arbeitgeber ausgezeichnet worden. Das Magazin Focus führte die Studie „Deutschlands beste Jobs mit Zukunft“ durch, um Unternehmen mit einer hervorragenden Sicherheit und Stabilität des Arbeitsplatzes auszuzeichnen. „Wir freuen uns über diese Auszeichnung. Lobbe ist ein Unternehmen, das sich ständig weiter entwickelt, sich neue Bereiche erschließt, in moderne Technik und Verfahren investiert und damit ein attraktiver Arbeitgeber; auch, weil Lobbe kontinuierlich Aus- und Weiterbildungen anbietet“, sagt Heike Vangerow, Gesellschafterin Lobbe Holding GmbH & Co KG. Focus wertete Unternehmen mit mindestens 400 Mitarbeitern aus, das sind deutschlandweit rund 10.000 Unternehmen. Aus der repräsentativen Stichprobe von knapp 4.000 Unternehmen wurden insgesamt 751 ausgezeichnet. Die Kriterien waren die Entwicklung in den vergangenen fünf Jahren von Umsatz, Mitarbeiterzahl und Gewinn (EBIT) – drei entscheidende Merkmale, die die Sicherheit eines Arbeitsplatzes kennzeichnen. Aus der Branche Ver- und Entsorgung waren lediglich 10 Unternehmen dabei, die diese Kriterien erfüllt haben.

Über die Studie

Aus der Grundgesamtheit aller in Deutschland ansässigen Unternehmen wurden diejenigen selektiert, die über mindestens 400 Mitarbeiter verfügen. Damit konzentriert sich die Untersuchung auf die rund 10.000 mitarbeiterstärksten Unternehmen in Deutschland. Die repräsentative Stichprobe umfasste damit knapp 4.000 Unternehmen. Drei Bedingungen mussten im Betrachtungszeitraum 2012 bis 2016 zum Stichtag 28. Mai 2018 in allen Berichtsjahren kumulativ erfüllt sein: 1. Die Mitarbeiterzahl durfte über den Zeitraum von fünf Jahren (2012 – 2016) in keinem Vorjahresvergleich sinken. 2. Der jährliche Umsatz musste über den Zeitraum von fünf Jahren (2012 – 2016) für jedes Jahr größer als der dazugehörige gleitende Durchschnitt sein. 3. Der EBIT (earnings before interest and taxes) musste über den Zeitraum von fünf Jahren (2012 – 2016) immer positiv sein. Es wurden insgesamt 751 Unternehmen aus 105 unterschiedlichen Branchen mit der Auszeichnung „Deutschlands beste Jobs mit Zukunft“ ausgezeichnet. Die Auswertung der Ergebnisse wurde wissenschaftlich durch Prof. Dr. Werner Sarges begleitet. Prof. Dr. Werner Sarges ist durch seine Arbeit an der Universität der Bundeswehr Hamburg bekannt. Zudem ist er Institutsleiter und Beratender Psychologe am Institut für Management-Diagnostik, Barnitz (bei Hamburg). Er ist einer der führenden Wissenschaftler und Berater zu eignungsdiagnostischen Fragen im Managementbereich.

Über Lobbe

Lobbe leistet konsequenten Service in den Bereichen Sanierung, Industrieservice und Entsorgung. Umwelt- und Ressourcenschonung sind dabei Themen, die auch für Arbeitnehmer immer wichtiger werden. Lobbe ist im Bereich Umweltdienstleistungen ein innovatives, technikorientiertes Unternehmen, das sich durch Investitionen stetig weiter entwickelt. Die Bandbreite der Berufe ist daher entsprechend groß und abwechslungsreich. Als mittelständisches, familiengeführtes Unternehmen bietet Lobbe umfassende Dienstleistungen aus einer Hand. Bundesweit zählt Lobbe 1.900 Beschäftigte an 42 Standorten. Lobbe erwirtschaftete im Jahr 2017 rund 300 Millionen Euro.

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