Lobbe hält die Abholung von Abfällen aufrecht

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Lobbe hält die Abholung von Abfällen aufrecht

Lobbe hält die Abholung von Abfällen aufrecht

Müllentsorgung ist systemrelevant

Iserlohn. Jeder Arbeitgeber schützt seine Angestellten vor der Corona-Pandemie nach den vorhandenen Möglichkeiten. Doch was passiert mit dem Müll? „Der wird weiterhin wie gewohnt abgeholt“, sagt Heike Vangerow, Gesellschafterin der Lobbe Holding GmbH & Co KG. Das ist auch erforderlich, denn die Entsorgung von Müll ist systemrelevant. Stoppt die Müllabfuhr, könnte eine Ausbreitung von Seuchen vermutlich gar nicht mehr verhindert werden. Allerdings hat Lobbe in Absprache mit den beauftragenden Kommunen, Gemeinden und Kreisen die Bringhöfe vorläufig geschlossen. „Einzelne Anlieferungen sind nach telefonischer Absprache in Ausnahmefällen möglich. Dabei gibt es grundsätzlich nur noch die Möglichkeit der elektronischen Zahlung“, so Heike Vangerow weiter. Die Abfuhr der Abfälle wird wie gewohnt vorgenommen, hier ist kein Kontakt zu anderen Personen erforderlich. Die Müllwerker sind durch ihre Persönliche Schutzausrüstung (Warnkleidung, Sicherheitsschuhe, Handschuhe) ausreichend geschützt. Allerdings sollten Haushalte, in denen infizierte Personen oder Personen mit häuslicher Quarantäne beachten, dass sie die Abfälle in gut und sicher verknotete Abfalltüten in die Behälter geben und die Behälter nicht überfüllen, so dass die Deckel geschlossen bleiben. Das verhindert, dass die Lobbe-Mitarbeiter und auch weitere Personen nicht mit den Abfällen in Berührung kommen. So kann die weitere Verbreitung des Virus auf diesem Wege möglichst vermieden werden. „Auch die Abfuhr der Leichtverpackungen aus der Sammlung von gelbem Sack oder gelber Tonne läuft erst einmal wie geplant nach dem gewohnten Schema weiter“, betont die Gesellschafterin. Gewerbeabfälle fallen aufgrund der wirtschaftlichen Lage in geringerem Umfang an. „Hier überbrücken wir zunächst das geringere Auftragsvolumen durch den Abbau von Überstunden und Resturlaub“, so Heike Vangerow.

Homeoffice und Videokonferenz

Bei den Verwaltungstätigkeiten hat sich Lobbe entsprechend organisiert. Eine Maßnahme ist das Isolieren der Beschäftigten mittels Homeoffice. „Auch wir schicken unsere Verwaltungsangestellten soweit möglich ins Homeoffice. So arbeiten die Abteilungen häufig Teamweise in einem zweiwöchigen, rollierenden Wechsel“, erläutert Heike Vangerow. Dabei haben Eltern von Kindern selbstverständlich Vorrang. Die Beschäftigen, deren Anwesenheit am Arbeitsplatz erforderlich ist, erhalten Einzelbüros. Desinfektionsmittel werden in jedem Gebäude ausreichend und zahlreich zur Verfügung gestellt. Die Geschäftsführung ist räumlich auf unterschiedliche Standorte aufgeteilt und stimmt sich mittels Videokonferenzen ab.

Abfallentsorgung ist systemrelevant

Verschiedene Gesetze regeln die Versorgung mit Energie, die Versorgung mit Wasser, die Entsorgung von Abwasser und Müll, die Verwertung von Reststoffen, die Erbringung öffentlicher Verkehrsleistungen, die Erbringung von Gesundheitsleistungen, die Bereitstellung und Bewirtschaftung von Wohnraum, von öffentlich genutzten Flächen und Immobilien sowie die Bereitstellung von grundlegenden Leistungen der Kommunikation.

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