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Olper Entsorgungszentrum

Olper Entsorgungszentrum

Lobbe hält am Olper Entsorgungszentrum eine 50-prozentige Beteiligung, die sich aus dem Erwerb der ehemaligen RWE Umwelt Westfalen ergeben hatte. Zu den Aufgaben, die am Standort wahrgenommen werden, gehört zum einen der Betrieb eines Bioabfallkompostwerkes und zum anderen die Nachsorge der ehemaligen Zentraldeponie des Kreises Olpe.

Aktuell sichert das Olper Entsorgungszentrum die Bioabfallentsorgung von rund 440.000 Einwohnern der Kreise Olpe und Siegen-Wittgenstein ab. Die Jahreskapazität liegt bei 58.000 Tonnen. Im Zuge der Kompostproduktion wurden  eigene Produktlinien für Mulche, Rinden und Substrate entwickelt und erfolgreich vermarktet.

Der laufende Deponiebetrieb umfasst die Deponienachsorge mit der Fassung, Aufbereitung (hierbei Sonderfall Gasreinigung), Entsorgung und Verwertung (bis 1,1 MWh elektrisch) des anfallenden Deponiegases. Es besitzt atypische Qualitäten, die eine Nutzung als Energieträger in Verbrennungsmotoren erlauben.  Daher werden derzeit Verfahrenstechniken geprüft, um die Abwärme aus der Deponiegasverstromung für Trocknungszwecke nutzen zu können. Deponiert werden dürfen in Olpe ausschließlich nur noch mineralische Abfälle. Die entsprechenden Vorschriften traten am 1. Juli 2005 mit der neuen Deponieverordnung in Kraft.

LOBBE Analgentechnik - MHKW Iserlohn

Modernes Müllheizkraftwerk

Seit dem Jahre 2002 hält Lobbe an der Abfallentsorgungsgesellschaft des Märkischen Kreises (AMK) mit dem Müllheizkraftwerk in Iserlohn eine Beteiligung von 24,5 Prozent. Pro Jahr können in den drei Kessellinien der Anlage bis zu 295.000 Tonnen Abfälle in Energie und Fernwärme umgewandelt werden. Das MHKW zählt nach einer umfangreichen Modernisierung Mitte der 90er Jahre weiterhin zu den modernsten in Deutschland und liegt bei den Emissionswerten deutlich unter den gesetztlich geforderten Grenzwerten.

Mit dem Iserlohner Müllheizkraftwerk verfügt die südwestfälische Region über eine wichtige anlagentechnische Komponente, mit der auf viele Jahre hinaus Entsorgungssicherheit für Bürger und Wirtschaft garantiert werden kann. Dies hat sich mittlerweile auch als Meinung der Öffentlichkeit und Medien etabliert und zu einer hohen Akzeptanz geführt. Einmal hinter die Kulissen der technisch hochgerüsteten Anlage zu blicken, ist übrigens kein Problem: Gruppen können Termine für eine Betriebsbesichtigung vereinbaren.

MEILO Gesellschaft zur Rückgewinnung sortierter Wertstoffe mbH & Co

Die MEILO Gesellschaft zur Rückgewinnung sortierter Wertstoffe mbH & Co. KG betreibt in Gernsheim eine der modernsten Wertstoff-Sortieranlagen im Bundesgebiet mit einem Investitionsvolumen von 32 Millionen Euro auf einer Grundstücksfläche von ca. 3,20 Hektar. Jährlich werden dort ca. 120.000 Tonnen recyclebares Material aus gelben Säcken oder Tonnen sortiert.
Neben Weißblech, Aluminium,Getränkekartons, Folien und Papier trennt die Anlage mittels Hightechsensoren acht verschiedene Kunststoffarten. Rund 53 Prozent des Materials wird wiederverwertet, die restlichen 47 Prozent dienen als Ersatzbrennstoff für industrielle Anlagen wie beispielsweise Zementwerke. Eine ständige Qualitätskontrolle sorgt dafür, dass vorgegebene
Fraktionsspezifikationen erfüllt werden.

PS Umweltdienst GmbH

Seit Anfang 2018 hält Lobbe einen Anteil von 50 Prozent an der PS Umweltdienst GmbH in Meinerzhagen. Der Firmensitz liegt verkehrstechnisch günstig nahe der Autobahn 45 – mitten im Wirtschaftsstandort Südwestfalen mit seinen meist mittelständischen Betrieben. Rund 900 Firmen, davon viele Zulieferer der Automobilindustrie, gehören zum Kundenstamm. Das Unternehmen hat sich auf die Entsorgung von flüssigen Industrieabfällen spezialisiert. Dazu betreibt es am Standort eine Abfallbehandlungsanlage für Industriewässer, ölhaltige Wässer, Bearbeitungsemulsionen, Konzentrate und Waschwässer mit einer jährlichen Kapazität von 40.000 Tonnen.

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FVH Folienveredelung Hamburg

Lobbe hat mit Wirkung zum 15.08.2018 die Mehrheit an der FVH Folienveredelung Hamburg GmbH & Co. KG mit Sitz in Schwerin übernommen. Die FVH gilt als Spezialist für das Recycling von verschmutzten und vermischten Kunststofffolien sowie Mischkunststoffen – also allen Kunststoffen, die sonst nicht zugeordnet werden können – und stellt hochwertige Typgranulate aus Polyethylen niedriger Dichte für die kunststoffverarbeitende Industrie her.

Mit innovativen Verfahren zur Wäsche, Trennung und Trocknung, die weltweit über die CVP Clean Value Plastics GmbH mit Sitz in Hamburg patentiert sind, erzeugt die FVH Rohstoffqualitäten, die weit über das bisher bekannte Maß hinausgehen. Damit bieten sich für Kunststoffabfälle jetzt Verwertungsmöglichkeiten, die in der Vergangenheit in dieser Form nur schwer möglich waren.

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