Teersanierung

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Teersanierung

Neue Möglichkeiten

Mit der Entwicklung der Vertikalfräse eröffnete Lobbe neue Möglichkeiten, Teerdeponien wirtschaftlich und vor allem schnell zu sanieren. Zu den ökologischen Großprojekten auf dem Gebiet der ehemaligen DDR gehörten „Teerdeponie Neue Sorge“,  „Teerdeponien Terpe/Zerre“, „VEB Teerverarbeitungswerk Rositz“, „Teerteiche Lauta“ und „Großgaserei Magdeburg-Rothensee“. Sie wurden allesamt unter Lobbe-Regie erfolgreich abgeschlossen und stellen heute keine Umweltbedrohung mehr dar. Addiert man die Mengen auf, die an Teeren und Teerölfeststoffen (TÖF) zusammenkamen, sind es weit mehr als eine Million Tonnen.

Lobbe-Live „Sanierung Teerdeponie Neue Sorge“

lobbe live

Der Name war Programm: „Neue Sorge“. Die Deponie, ein mit schätzungsweise über 300.000 Tonnen Teer angefülltes Tagebaurestloch in Rositz (Kreis Altenburg), galt seinerzeit als größtes Altlastenproblem im Bundesland Thüringen. In der ersten Phase wurde binnen sechs Monaten mehr als 50.000 Tonnen Teer saniert. In der Schlussbilanz waren es dann an die 250.000 Tonnen. Offiziell beendet wurde die Sanierung der Neuen Sorge am 17. September durch die Thüringer Landesregierung in Anwesenheit von Politik und Bürgerschaft. Die eigentliche Teersanierung wurde Mitte des Jahres 2008 beendet.

Das Reportage-Video entstand in der „heißesten Phase“ des Projektes. Es war anfangs aus Unkenntnis der Sachlage begleitet von Medienschelte und Bürgerprotesten. Unterstützt durch eine zielgerichtete Informationskampagne in der direkten Anliegerschaft und umliegenden Gemeinden wurden die vor allem gegenüber Lobbe bestehende Vorurteile gänzlich zerstreut.

Lesen Sie hier zu einem der erfolgreichen Sanierungsprojekte:

lobbe-tipp
Die Sanierung der Teerdeponien „Terpe/Zerre“

Lobbe hatte in der ARGE VTL (Verwertung Teerdeponien Lausitz) die Aufgabe, die teerhaltigen Rückstände aus der Abproduktenhalde Terpe und Deponie Zerre (nahe Schwarze Pumpe, Landesgrenze Brandenburg/ Sachsen bei Spremberg) zurückzubauen und zu verwerten. Innerhalb von sechs Jahren wurden 585.000 Tonnen Teer und Teerölfeststoffe saniert. Bei den Ablagerungen handelte es sich um TÖF-Rückstände (Teeröl-Feststoff), die unterschiedliche Gehalte an Teeröl, Wasser und Feststoffen sowie eine unterschiedliche Konsistenz aufwiesen. Zu den Aufgaben von Lobbe gehörte neben der anteiligen Ingenieurs- und Planungsleistung u. a. der Rückbau und die Konditionierung des TÖF. Darin eingeschlossen war die Errichtung und Inbetriebnahme einer Verladeanlage für verflüssigtes TÖF.

Für die Bergung des TÖF am Standort Zerre nutzte Lobbe einen bereits installierten Schwimmbagger, der täglich rund 200 Tonnen Rückstände, die mit 100 bar über eine Rohrleitung in die Vorlagebehälter gepumpt werden, bergen konnte. Ab Herbst des Jahres 2000 wurden rund 300.000 Tonnen Teeröl-Rückstände pelletiert und verwertet.
Hauptleistungen

  • Rückbau von 120.000 Tonnen flüssig-pastösem TÖF aus der Deponie Zerre mittels Schwimmbagger und 20.000 Tonnen flüssig-pastösem TÖF aus der Abproduktenhalde Terpe; Aufheizen und Homogenisieren des rückgewonnenen TÖF.
  • Rückbau von 228.000 Tonnen fest-pastösem TÖF sowie 69.000 Tonnen Kohletrübe mittels Baggertechnologie.
  • Pelletierung des fest-pastösen TÖF und der Kohletrübe sowie Verwertung der Pellets im Festbettdruckvergaser.
  • Reinigung von ca. 1 Mio. m³ Grundwasser sowie die Entsorgung von 40.000 m³ stark kontaminiertem Oberflächenwasser.
  • Einsätze durch fachspezifisch ausgestattete Standorte.
  • Umlagerung und Wiedereinbau von ca. 300.000 m3 Boden, Bauschutt, Schlacken mittels mobiler Erdbautechnik; Wiedereinbau inklusive Verdichtungsnachweis.

Während der Rückbau und die Entsorgung bereits mit den vorhandenen Anlagen realisiert und mit der Errichtung und Inbetriebnahme der Stapel- und Verladeanlage eine wesentliche Verbesserung der Produktqualität erreicht wurde, war die im 2. Halbjahr 2000 fertiggestellte Pelletieranlage die Voraussetzung für die Verwertung der fest-pastösen Produkte. Nach Fertigstellung aller Investitionen wurde an beiden Deponien parallel zurückgebaut und das rückgewonnene Produkt verwertet.

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