GASWERK COTTBUS

Aufgabe: Erstellen eines Sanierungs-konzeptes, Teerkonditionierung und -entsorgung

Zeitraum: 1. Grube: August - Oktober 1996,   2. Grube: August 1997 - März 1998

Substanzen:  400 Tonnen Teerrückstände, Phenolwasser, Boden- /Bauschutt

Abbruchhammer

Gaswerk Cottbus

Auf dem Gelände der SpreeGas mußten im Zuge einer Rückbau- und Sanierungsmaßnahme zwei Teer- und Ammoniakgruben entleert, gereinigt und die Inhalte entsorgt werden. Aufgrund von massiven Schadstoffaustritten an der Stirnseite der Grube und einer Tiefe von 7 m wurde eine Spundwand eingeschlagen, um die Sicherheit der Fachwerker zu gewährleisten.

Ammoniakgrube

Ablauf

Mittels Diamanttrenntechnik wurden einzelne Segmente herausgeschnitten, um ein Einbrechen des Stahlbetondeckels in den Teer zu verhindern. Das Teer-Bauschutt-Gemisch wurde aufgrund der vorliegenden Verhältnisse direkt in den verschiedenen Kammern mit Porenbetonmehl konditioniert, Fremdstoffe und Bauschuttanteile mit zu hoher Kantenlänge separiert und entsprechend der Zusammensetzung gesondert entsorgt. "Reiner" Teer wurde vorgewärmt und durch weiteres Aufheizen in einem Spezialcontainer mittels Dampf so vorbehandelt, daß eine kostengünstige Anlieferung und Entsorgung durch Saugwagen möglich war. Die Gruben wurden nach abgeschlossener Materialentnahme gereinigt, wiederverfüllt und verdichtet. Die gesamten Maßnahmen wurden kontinuierlich durch das zuständige Umweltamt überwacht.

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