TEERTEICHE LAUTA
Aufgabe: Aushubarbeiten im Teerteich 1-3, Transport und Entsorgung
Zeitraum: Januar 2000 - März 2000
Substanzen: 1.340 m³ Teer und Phenolwasser

Teerteiche Lauta
An den drei Teerteichen Lauta wurden Aushubarbeiten sowie begleitende Untersuchungen vorgenommen, auf deren Basis nachfolgend die Gesamtsanierung der Teerteiche planbar und umsetzbar gestaltet werden kann. Im Rahmen der Pilotsanierung sollten insbesondere Aushubtechnologie, Immissions- und Gewässerschutz, Materialbeschaffenheit und Arbeitsschutz geklärt werden.
Ablauf
Vor den eigentlichen Sanierungsarbeiten wurden Spundwände gesetzt, die die Aushubflächen abgrenzten. Das in den Teerteichen aufstehende, stark kontaminierte Wasser wurde in Abscheidermulden oder direkt in den Saugwagen umgepumpt. Die Teerbergung erfolgte überwiegend mittels Seilbagger. Die Bergearbeiten innerhalb des Spundwandkastens wurden zum Teil mittels Kleinbagger unterstützt, um die Eckbereiche erreichen zu können. Die Bergung der Bodenmaterialien erfolgte bis zum Grundwasseranschnitt. Entsprechend der Materialbeschaffenheit bestand über große Partien Konditionierungszwang. Die geborgene Bodenmasse wurde in Mulden verladen und in das Bereitstellungslager gebracht. Flankiert wurde die Maßnahme mit einem umfangreichen Untersuchungs- und Meßprogramm.

