GASWERK CHEMNITZ

Aufgabe: Entleerung und Entsorgung des Grubensystems Chemnitz

Zeitraum: Juni 1999 - April 2000

Substanzen: 2.050 m³ festesedimentangereicherte sowieviskose Teerrückstände,4.400 m³ Wasser

Gaswerk Chemnitz

Im ehemaligen Gaswerk Chemnitz mußte ein Grubenkomplex saniert werden, der aus mehreren mit Teer und kontaminiertem Wasser gefüllten Becken bestand.
In Auswertung aller Analysen wurde durch Lobbe ein dem Kontaminationsgrad angepaßtes Berge- und Entsorgungskonzept erarbeitet.

  • Abriß des Stahlbetons
  • Abriß des Deckenbereichs
  • Kleinbagger bei Konditionierung

Ablauf

Für das mäßig belastete Wasser wurde die Vor-Ort-Reinigung und die anschließende Ableitung ins Kanalnetz, für die extrem belasteten Wasser eine off-site-Entsorgung durchgeführt. Bei den Teerstoffen wurde für die noch pumpfähigen Produkte eine "Thermische Konditionierung" realisiert. Dafür erfolgte der Aufbau einer modulartig zusammengestellten Aufheizstrecke. Die Bergung hochviskoser Medien erfolgte mittels Baggertechnik. Um die jedoch zum Teil flüssigen Teerrestpartien zusätzlich zu binden und ein Ausbaggern zu ermöglichen, wurde eine Konditionierungsmaßnahme mit Porenbetonmehl direkt in der Grube angewandt und entsprechend dem Feststoffanteil aufgesplittet. Die Rückstände wurden über gesicherte Arbeitsrampen in abdeckbare Mulden oder direkt an das Transportfahrzeug übergeben.

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