DEPONIESANIERUNG USEDOM
Aufgabe: Sanierung, Entsorgung, Verwertung von Bohrschlammgruben
Zeitraum: Februar 2000 - Mai 2000
Substanzen: 11.000 Tonnen hochkontaminierte Boden- und Bohrschlammassen, Störstoffeinlagerungen

Deponiesanierung Usedom
Auf der Insel Usedom ist eine Vielzahl von klar zu lokalisierenden Altlasten in Form von Bohrschlammgruben aus der Exploration nach Erdöl vorhanden. Aus zwei dieser Gruben im Bereich des Ortes Lütow mußten die hochkontaminierten Boden- und Schlammassen ausgebaut und anschließend verfüllt werden, mit dem Ziel einer Gefahrenbeseitigung und anschließenden landwirtschaftlichen Nutzung.
Ablauf
Die Inputmassen der Gruben bestanden aus Bohrschlamm- und Bodengemischen, die aufgrund unterschiedlicher Kontaminations- und Beschaffenheitsgrade verschiedenen Verwertungs- und Entsorgungswegen zugeführt wurden. Diese Massen waren von deponietypischen Fremdeinlagerungen durchsetzt, die im Zusammenhang mit nicht stichfestem Material eine Separation und Konditionierung des Inputs nötig machten. Die Schlammkonditionierung erfolgte mittels der Lobbe-Vertikalfräse, die eingesetzt wurde, um die vorgeschriebene Flügelscherfestigkeit zur Deponierung zu erreichen. Anschließend erfolgte die Entsorgung des Materials mit der Verfüllung der Baugruben und einem Wiedereinbau von vorhandenem Mutterboden. Die Konditionierung der 11.000 Tonnen Schlammassen erfolgte im Rekordtempo von nicht mal 10 Wochen.


