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Gute Stimmung bei den tschechischen Auftraggebern sowie den TVF- und Lobbe-Vertretern während der entscheidenden Zusammenkunft im Berlin Capital Club.

Gute Stimmung bei den tschechischen Auftraggebern sowie den TVF- und Lobbe-Vertretern während der entscheidenden Zusammenkunft im Berlin Capital Club.

Sanierungsprojekt in Tschechien

Berlin   /   Iserlohn.  Im Auftrag von Thyssen Vattenfall Flächenrecycling (TVF) wird die Lobbe Deutschland GmbH & Co KG in Tschechien eine Anlage zur Behandlung quecksilberhaltiger Böden bauen. Entsprechende Verträge sind jetzt unterzeichnet, nachdem kürzlich in Berlin die verbliebenen Knackpunkte im sechs Millionen Euro umfassenden Hauptvertrag zwischen der tschechischen Projektleitung und TVF als deutsche Projektleiterin in letzter Sekunde aus dem Weg geräumt werden konnten.
 
Die Anlage, die Lobbe nach Nordböhmen liefern wird, hat eine Jahreskapazität von  50 000 Tonnen, soll Ende des Jahres 2004 in Betrieb gehen und dient zunächst ausschließlich der Sanierung eines Chemie-Standortes an der Elbe. „Ich bin froh, dass wir dieses Thema unter Dach und Fach haben“, erklärte Lobbe-Geschäftsführer Dr. Reinhard Eisermann anlässlich der erfolgreichen Vertragsgespräche in Berlin. Nun sei der Weg auch für Lobbe geebnet, in die auf das Sanierungsvorhaben zugeschnittene spezielle Planung der Anlage einzusteigen.
 
Lobbe hat in diesem Jahr seine Marktposition im Bereich Altlastensanierung weiter ausgebaut. Die Perspektiven sind gut. Anfragen für konkrete Projekte unter anderem in Belgien und Slowenien sowie ausländischer Unternehmen mit „Filialen“ in Deutschland lägen vor. Vor allem in den Ländern des ehemaligen „Ostblocks“, die jetzt nach und nach der EU beiträten, sieht Eisermann beträchtliches Potential im Sanierungsbereich. Die Umweltsituation in diesen Staaten sei grundsätzlich vergleichbar mit der in der DDR vor der Wende.
 
Unterdessen hat Lobbe im Zuge der Gefahrenabwehr zwei weitere größere Aufträge erhalten. Auf einem ehemaligen militärischen Großflughafen in Brandenburg ist eine Grundwassersanierungsmaßnahme angelaufen, in deren Rahmen bisher fast 50 000 Liter reines Kerosin abgepumpt wurden. Einmal mehr um die Teerproblematik geht es darüber hinaus bei einem bis März 2004 befristeten Projekt in Rositz, Thüringen. Hier werden von Lobbe innerhalb von sechs Monaten aus einer alten Deponie 50 000 m3 flüssig-pastöse Teerrückstände, unter anderem auch Säureharzteere, entnommen und entsorgt. Außerdem an Sanierungsprojekten beteiligt ist Lobbe in Magdeburg (Großgaserei Rothensee), Lauta (Teerteiche Lauta), Espenhain (Koksplatte), Schwarze-Pumpe (Teerteiche Zerre / Terpe), Tröbitz (Schadstoffdeponie), Schwedt (Raffinerie) und Elsterwerda (Bahnhof).

Letzte Hürden genommen. Gute Stimmung bei den tschechischen Auftraggebern sowie den TVF- und Lobbe-Vertretern während der entscheidenden Zusammenkunft im Berlin Capital Club.

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